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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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Seite
604
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Wochenbett

sucht, dass keine Nesseln oder Glasscherben unddergl. darauf sind. .

Da lernt das Kind zunächst nach seinem Spiel-zeuge zu kriechen, es stärkt dadurch seine Schenkel-und Armmuskeln, und lernt, wenn es später einmalfällt, stets die Hände vorzuhalten. Ohne Aufsichtdarf das Kind dabei nie bleiben, und man muss auchdarauf achten, dass dasselbe nicht etwa bloss einBein beim Kriechen ansetzt, und sich nur mit einerSeite fortschiebt, sondern beide Schenkel gleichzeitiggebraucht. Ist es so eine Zeit lang gekrochen, sofängt es an, sich von selbst, oder auch an einamStuhle aufzurichten.

Zuweilen tritt der Fall ein, dass ein Kind plötz-lich nicht mehr stehen und gehen will, sondern zu-sammensinkt, wenn man es auf die Beine stellt. Diesrührt oft nur von einer anderen Entwicklung im Körperher, z. B. von dem Zahngeschäfte, wodurch denBeinen auf kurze Zeit die volle Kraft entzogen wird,die jedoch bald von selbst wiederkehrt. Eine GabeChina x dient hierbei sehr zur Stärkung. Will dasKind jedoch längere Zeit auch im zweiten Jahre nichtstehen und gehen, so ist meistens die beginnendeenglische Krankheit (Rachitis) schuld daran, wasman näher untersuchen und das betreffende Kapitelin meinemLehrbuche der Homöopathie" nach-lesen muss.

7. Die Mütter müssen noch besonders darauf achten,dass kleine Kinder sich nicht an die Geschlechts-teile fassen, und dies den grösseren auf's strengsteverbieten: auch dafür sorgen, dass sie Nachts dieHände nie unter der Decke haben, weil bei Unauf-merksamkeit der Eltern die Kinder dadurch demgrössten Laster, der Selbstschwächung oderOnanie, unwissentlich entgegen gehen, wodurch nichtbloss Körper und Geist zerrüttet und ein früher Todbereitet, nein, oft ein jahrelanges Siechtum durchKrämpfe, Lähmung, Zittern, Abzehrung oder der-gleichen, was schlimmer ist als der Tod, unvermeidlieh herbeigeführt wird.

littUe, I/siirbuch lücjt HomDopsrtW,*, 42