1732
eingesdinittenen, gelben Kronblättern. Aus Peru bereits um 1720 nach Europa eingeführt und neuerdings häufigim Freiland kultiviert; ab und zu auch verwildernd (Puchheim bei München), jedoch nicht winterhart und des»
halb nirgends bleibend. —-T. pentaphyllum Lam., mit meist biszum Grunde 5>spaltigen Laubblättern und kleinen, die Kelchblätteran,Länge nicht erreichenden, scharlachroten Kronblättern. Heimat:Mittleres Südamerika. In Gärten und (früher viel) als Topfpflanzekultiviert. — T. Moritziänum Klotzsch aus Venezuela, Kolumbien,Guatemala und Costarica. Laubblätter schildförmig (ähnlich denenvon T. majus). Sporn gerade. Kronblätter gelb, am oberen Randegefranst. — T. leptophyllumG. Don (= T. edüle Bridges, = T.Bridg^sii Fielding, = T. Popelärii Drapiez, = T. albiflörum Lemaire)aus Chile und Bolivien. Kahle, kletternde, bis 1 m hohe Staude mit bishühnereigrossen Knollen. Laubblätter klein, tief 6= bis7»teilig. Sporngerade. Kronblätter goldgelb oder rötlichweiss.— T. brachycerasHook., aus Chile. Pflanze zart, kleine Knollen bildend. Laubblätter5« bis 7»teilig. Sporn kurz, 5 bis 6 mm lang. Blüten klein, 11 bis12 mm lang, gelb. Seit 1830 in Europa in Kultur. — T. tricolorSweet (= T. Chilense Bertero), aus Chile. Bis 3 m hoch kletterndeStaude mit kleinen Knollen. Laubblätter lang gestielt, tief 5« bis7>teilig. Sporn 15 bis 24 mm lang, gerade oder etwas gekrümmt.Kelch feurig scharlachrot, mit schwarzen Zipfeln. Kronblätterzitronengelb, kaum länger als die Kelchzipfel. Seit 1825 inKultur. — T. azüreum Miers (= T. violaeflörum Dietr.,= Rixea azurea Morren) aus Chile. Knollen klein. Stengelsehr ästig, kahl. Laubblätter klein, tief 5»lappig. Sporn 3 bis6,5 mm lang, kegelförmig. Kelch grün. Kronblätter lilablau oder schmutzig veilchenblau.
rig. 1661
Tropaeolura peregrinura L.a Habitus, b Frucht.
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