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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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1713
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verdickten Gelenken meist leicht zerbrechend, stielrund oder schwach gerillt, niederliegend bisaufrecht. Keimblätter (Fig. 1647g) nierenförmig, tief ausgerandet. Rosettenblätter meist bald ver»trocknend, ihre Stiele ± 2 bis 4 mal so lang wie die Spreite, sidi abwärts krümmend (Stelzblätter).Stengelblätter zahlreich, gegenständig, mit ± 2 bis 8 (bis 15) cm langem Stiel und bis zumGrund in 3 (seltener 5) + gestielte, ± eiförmige, + 3 bis 6 (bis 9) cm lange, doppelt fieder»spaltige, beiderseits abstehend behaarte Lappen geteilter Spreite; Zähne abgerundet, kurz be=spitzt. Nebenblätter sehr klein, aus breitem, die Stengelknoten umfassendem Grund kurz zu®gespitzt oder abgerundet, drüsig gewimpert. Blütenstandsachsen meist deutlich länger als dietragenden Laubblätter, mit 4 kleinen, lanzettlichen Tragblättern und 2 ± 2 bis 7 mm langen,dauernd aufrecht abstehenden Blütenstielen. Blüten länger als ihre Stiele, ± S bis 15 mmlang. " Kelchblätter die Kronen»nägel und später die Frucht engumschliessend, eiförmig=lanzettlich,an den 3 kräftigen Längsnervengekielt, dazwischen grünlichweissoder rötlich, drüsig=zottig behaart,allmählich in eine 1 bis 2 mmlange Granne ausgezogen. Krön»blätter mit ^ 5 mm langem, weiss»lichem, kahlem Nagel und i 4bis 6 mm langer, keilig=spateligerbis verkehrt=eiförmiger, meistganzrandiger, kahler, hell bis leb»haft karminrot gefärbter, oft mit 3helleren Streifen versehener, sei»tener ganz weisser Platte. Staub»blätter ± so lang wie der Kelch,kahl, mit pfriemlichen Staubfädenund meist rotbraunen Antheren.

Narben zwisdien den Staubbeuteln

stehend, fast gleichzeitig reifend. Frucht i 2 cm lang, mit die glatten, fein punktierten Samendauernd umschliessenden, ^ 3 mm langen, vortretend netznervigen, oberwärts querrunzeligen,kahlen oder behaarten Fruchtklappen, die ohne die sich ablösende Granne von der Mittelsäule fort»geschleudert werden und 2 weisse, epizoischer Verbreitung dienende Haare tragen. — V bis X.

In Laub» und Nadelgehölzen, auf Schlagflächen, in Hecken, an schattigen Felsen und Mauern,auch auf Bäumen, sehr verbreitet und auf allen Bodenarten fast überall gemein, fehlt jedoch aufden Nordseeinseln und auch den meisten grösseren Stromniederungen (Marschgebiete) Nord»deutschlands, der Typus auch auf grössere Strecken im Mittelmeergebiet. Hauptverbreitung in dermontanen und subalpinen Stufe, in Bayern und Tirol bis 1700 m, in Steiermark bis 1500 m,in Niederösterreich bis 1600 m, im Oberengadin bis 1820 m, im Tessin bis zirka 1200 m,in Glarus (am Spaneggsee) bis 1550 m, im Wallis bis 1720 m, in der Tatra bis 1696 m.

Allgemeine Verbreitung: Fast in ganz Europa, nördlich bis Irland, Schottland, biszu den Orkney»Inseln (nicht auf den Fär=Oern), Nordskandinavien (bis zur Insel Andörja imTromsö»Amt und Norrland [68° 12'nördl. Breite]), Finnland (bis 62° 40'nördl. Breite) und Russland(bis Nowgorod); östlich durch die mittelasiatischen Gebirge bis China, Japan und Malakka;in Afrika südlich bis Uganda, westlich bis auf die Kanaren; atlantisches Nordamerika undgemässigtes Südamerika bis Chile (hier wie auf Neuseeland wohl nur eingebürgert).

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