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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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1675
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1675

27. Grundachse und Stiele der sehr zahlreichen Rosettenblätter auffallend lang behaart. Kronblätter 2 bis2 l / s cm lang, violett G. Endressii pag. 1671.

27*. Grundachse und Stiele der Rosettenblätter nicht auffallend behaart. Von G. palustre besondersdurch die unterseits stärker grauhaarigen Laubblätter und die stärker behaarten Staubbeutel verschieden.

G. Wlassowianum pag. 1671.

28. Nebenblätter gross, breit eiförmig, verwachsen. Blattspreiten in 3 bis 5 unregelmässig gezähnteLappen geteilt. Zierpflanze G. Wallichianum pag. 1672.

28*. Nebenblätter schmal, lang zugespitzt 29.

29. Blattspreiten zu 'I* bis 4 /s in 7 stumpf gelappte Abschnitte zerteilt, beiderseits behaart. Krön»blätter gestutzt, rotviolett G. asphodeloides Burm. 1 ).

29*. Blattspreiten zu */« bis 6 /a in 3 bis 5 breite, gezähnte Lappen zerteilt. Kronblätter ausgerandet . 30.

30. Stengel und Laubblätter fast kahl, nur spärlich mit vereinzelten Haaren. Krone rotviolett. Wald,pflanze der Südalpen G. nodosum nr. 1789.

30*. Stengel und Blattstiele abstehend, beide Blattflächen anliegend behaart. Krone weisslich, rosa ge»ädert. Zierpflanze G. striatum pag. 1672.

31. Laubblätter bis zum Grund in dreispaltige Lappen geteilt, beiderseits von dichten Haaren graubis silberweiss. Staubblätter höchstens so lang wie der Kelch. Erdstock ± 8 mm dick 32.

31*. Laubblätter beiderseits grün. Staubblätter länger als der Kelch. Bisweilen verwildernde Zier«pflanzen 33.

32. Blattspreiten dicht weisslich seidigschimmernd behaart j ihre Lappen bis über die Mitte gespalten.Felsenpflanze der Südostalpen, auch kultiviert G. argenteum nr. 1773.

32*. Blattspreiten zerstreut weich behaart, grau«grün ; ihre Lappen höchstens bis zur Mitte gespalten. ImGebiet nur als Zierpflanze . . G. cinereum pag. 1672-

33. Laubblätter nur zu ä /s bis */r in breite, wenigeingeschnittene Lappen geteilt, kurz drüsig. Staubblätterlänger als die Kronblätter. Erdstode bis über 1 cm dick.

G. macrorrhizum nr. 1790.

33*. Laubblätter bis zum Grund in fiederschnittigeLappen geteilt, kurz und weich behaart. Staubblätter kürzerals die Kronblätter. Erdstode nur i 3 mm dick, stellen»weise zu 1 bis 1 l /a cm dideen Knollen angeschwollen. Me»diterrane, selten kultivierte Art. G. tuberosum, pag. 1672.

1773. Geranium argenteum L. Silber = Storch=

Schnabel. Fig. 1626.

Halbrosettenstaude mit aufsteigendem, bis

1 x /-2 dm langem, in einen aufrechten, dicht von

dunkelbraunen Nebenblatt» und Blattstielresten um»

scheideten, 1 h bis über 1 cm dicken Erdstode über»

gehenden Wurzelstock von unbegrenztem Wachs»

tum. Ganze Sprosse von angepressten, kurzen

Seidenhaaren silberweiss, drüsenlos. Stengel an»

fänglich SO kurz, dass alle Laubblätter und Blüten» Fig. 1626. Geranium argenteum L. a Habitus. bLaub-. 1 10 1 1 , 1 r 4 blatt. c Blüte postfloral. d Fruchtklappe.

stände grundständig scheinen, dann sich auf l bis

2 dm verlängernd und wenige Hochblätter und aus deren Achseln 2 bis 4 Blütenstände ent»wickelnd. Rosettenblätter mit 3 bis 8 (bis 15) cm langem Stiel und fast kreisrunder, 2 bis

3 cm grosser, bis zum Grund in 5 bis 7, beiderseits dicht seidig»schimmernde Lappen ge»teilter Spreite; Blattlappen meist zu 1 lt bis S U in 3 (2 bis 5) + 2 bis 3 mm breite, stumpfe

*) G. asphodeloides Burm. kommt mit Sicherheit nur auf den Gebirgen des östlichen Mittelmeer»gebiets vor, nordwestlich bis Sizilien, Süditalien, Montenegro und Serbien. Die Angaben aus den Ostalpen(Kalbling in Steiermark, Schneibstein in Salzburg) beruhen sicher auf Irrtum, wohl auf Verwechslung mit Formendes G. silvaticum.