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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
Entstehung
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1630
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Fiseh 1 (Glarus), Fasiöh 1 (St. Gallen), Fise 11 a (Unterengadin). Das westpreussische Schabbel, Schabbelbohne gehört zu der polnischen Bezeichnung Szablak.

Einjährig, mit schwacher Hauptwurzel und vielen, langen Seiten wurzeln. Keimblätterüber den Boden tretend (epigäische Keimung). Stengel meist links windend und ± 1 bis 3(bis 4) m lang (Stangenbohnen) oder aufrecht und dann nur 1 /2 bis 1 m hoch (Buschbohnen),± ästig, fast stielrund und gerillt, wie die Blattstiele ± dicht mit abstehenden, meist kurzenHaaren (Fig. 1595 g bis i) besetzt bis fast kahl. Laubblätter mit langem Blattstiel und 3 Blättchen.Nebenblätter klein, eiförmig. Stipellen ähnlich, lanzettlich, meist kürzer wie die i 3 bis 5 mmlangen, mit kräftigen Gelenken versehenen Stiele der Seitenblättchen. Blättchen meist eiförmig, -jzlang zugespitzt, am Grund abgerundet oder keilförmig, ± x /a bis gegen 2 dm lang und a /3

Fig. 1600. Phaseolus vulgaris L. a und b Epigäische Keimung, c Buschbohne (var. oblongus [Savi]"Alef.). d bis g Stangen-bohne. e Blüte. / Fruchtstand, g Abnormes Laubblatt, h und i Doppelhülsen.

bis 4 /5 so breit, mit wenigen bogigen Fiedernerven und zahlreichen Netznerven, beiderseits+ glänzend, von lockeren, kurzen Haaren etwas rauh, hell= bis dunkelgrün. Blütenständeaufrecht, kürzer als die Laubblätter, oft kürzer als die Blattstiele, mit meist 2 bis 6 (bis 10)paarweise gegenständigen, ziemlich lang gestielten Blüten in den Achseln eiförmig=lanzettlicher,bleibender Tragblätter. Blüten ± 1. bis 1V2 cm lang, mit je 2 dicht unter dem Kelch sitzendenund diesen meist überragenden, eiförmigen, längsnervigen Vorblättern. Kelch röhrig=glockig,bleich, sehr schief; der unterste Zahn länger als die oberen, aber kürzer als die Röhre. Kronegelblich» bis grünlichweiss oder ± rosa, lila oder violett; Fahne mit sehr kurzem Nagelund breit=elliptischer bis fast kreisrunder, ausgebuchteter, stark zurückgekrümmter Platte,wenig länger als Flügel und Schiffchen; Flügel länger genagelt, mit elliptischer, stark gewölbter,± herabgeschlagener Platte, am Grund mit dem Schiffchen verbunden; Schiffchen i 1 x /abis 2 Windungen nach links beschreibend, stumpf, die gleichfalls spiralig eingerollte Geschlechts»säule umschliessend; Griffel oberwärts auf der Innenseite mit Bürstenhaaren. Hülsen hängend,± 10 bis 20 (4 bis 29) cm lang und 1 bis 2 (bis 3) cm breit, gerade oder gebogen, abgeflacht