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1) Die Zufälle und den Verlauf der Krankheit, ihren glück-lichen, oder unglücklichen Ausgang.
2) Die Heilwirkung der Organmittel auf die Organe, unddie der Universalmittel auf den ganzen Organismus.
3) Den Organismus selbst in seinem Kampfe gegen dieKrankheit.
Die erste Art der Beobachtung ist die Hippokratische.Sie hat, so viel ich die Sache durch Erfahrung erkundet, blosseinen untergeordneten Werth, den man jedoch nicht gar zugering anschlagen darf. Den hauptsächlichsten Nutzen gewährtsie wol bei herrschenden Krankheiten. Jede dieser Krank-heiten hat, hinsichtlich ihrer Zufälle, gröbere, oder feinereEigentümlichkeiten; wer zu fa"l ist, sich durch genaue Beob-achtung mit diesen bekannt zu machen, wer durch allerleiKünste sich die Masse des Volkes vom Leibe hält und ausGeiz bloss dem Gelde der Reichen nachläuft, der urtheilt zu-weilen über eine solche Krankheit wie der Blinde von denFarben. Was aber auch der fleissigste Beobachter in dieserHinsicht erforscht, und welchen Nutzen es für ihn, so langedie Krankheit herrscht, haben mag, der Vortheil ist doch immernur ein zeitlicher, der ihm vielleicht nie wieder zu Stattenkommt; denn die Krankheiten verändern durch die Zeit, darumfindet der Praktiker auch nie der Beobachtung Ende.
Die zweite Art der Beobachtung hat den Zweck, die Heil-wirkung der Arzeneimittel zu erforschen, und diese gewährtdem Praktiker bleibenden Nutzen. Hinsichtlich der Organ-heilmittel kann die Kunst kranke Menschen gesund zu machennoch sehr vervollkommnet werden. Das mögliche Ziel dieserVervollkommnung wage ich aber nicht zu bestimmen. Werdas, was ich in den letzten zwanzig Jahren in diesem Punktegeleistet, als das Höchste ansehen wollte, was auf dem Wegeder Beobachtung zu erringen sei, der würde wahrlich sehrunbillig urtheilen. Ich habe ja in dieser Zeit die geheimärzt-liche Lehre lernen, sie üben, und mich nebenbei von meinerVerstandesverkrüppelung heilen müssen: also muss das vonmir Erworbene, mit dem, was noch erworben werden kannverglichen, gering sein.
Die dritte Art der Beobachtung hat den Zweck, gewisse
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