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• Zweiter Abschnitt.
Eisen.
Dieses allbekannte und längst gebrauchte Mittel hat, wieeinst der Spiessglanz und noch jetzt das Kupfer, seine Zeitgehabt, wo es die Aerzte für Gift ansahen*). Im vorigenJahrhundert noch war es sehr hitzig, und man hielt es des-halb in hitzigen Fiebern, ja wol in allen Fiebern für schädlich.Längst, bevor ich die Lehre der Geheimärzte ergründet, hatteich mich schon über manche fabelhafte Meinung hinweggesetztund es mit grossem Nutzen in solchen Krankheiten gebraucht,worin es, nach der Meinung des damahligen Zeitalters, hätteschädlich sein müssen. Ettmüller, der den Gebrauch der Me-talle, ohne für, oder wider abzusprechen, nach alten Aerztenangibt und auch hier die Paracelsisten nicht ausschliesst, hattemir zuerst manche gängige Meinung verdächtig gemacht. Nichts-destoweniger wirkte die Meinung des Zeitalters, in welcherich meine erste ärztliche Bildung erhielt, so zauberisch aufmeinen Kopf, dass ich es früher nie in akuten Fiebern zu
*) Pet. Forestus. Observat. Hb. 30 pag. 28 sagt: Ex potu scoriae ferriaccidit dolor vehemens in venire et in capite cum oris ac gutturis inflam-matione; quod si statim non cureiur, quotidie velut hecticus consumetur, ettandem marasmo consumius morietur. Und auf der nämlichen Seite unten :De squama ferri si bibatur, accidit (inquit Bertrutius) dolor et mordicatiovehemens et difficilis in stomacho et in intestinis, et quandoque fluocus ven-tris superfluus, ita ut fortassis ad dysenteriam perducat.