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2 (1847)
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Erster Abschnitt.

Würfelichter Salpeter (Xotruiii nitrlcum).

Hohenheim ist der einzige, bei dem ich die Bereitung deswürfelichten Salpeters deutlich gefunden. Bei Becher und Pet.Poterius fand ich nur dunkle Andeutungen. Hohenheims Berei-tung stehet in seinen Archidoxen unter der Aufschrift Elixirsalis. Er giesst nämlich auf Kochsalz Salpetersäure; da musssich begreiflich die Salpetersäure mit dem Natron verbindenund die Salzsäure frei werden. Letzte scheidet er durch dieDestillation von dem würfelichten Salpeter.

Denen, die Lust haben möchten, diese Bereitung beiHohenheim selbst nachzusehen, ohne an dessen etwas dunkleSchreibart gewöhnt zu sein, bemerke ich Folgendes.

Er sagt nicht deutlich, dass er Salpetersäure auf Koch-salz giesst, sondern er nennet sie Aqua solvens. Sollte alsojemand glauben, es sei Brunnenwasser gewesen, so gebe ichihm zu bedenken, dass, nach anderen Stellen, Hohenheim dieAqua solvens zum Auflösen der Metalle gebraucht*). Fernerbeweiset das Ergebniss des Prozesses selbst, dass er wederBrunnenwasser, noch Schwefelsäure, sondern Salpetersäure,mit jenem Ausdrucke bezeichnet. Er sagt: nach der Destil-lation bleibe in fundo retortae ein Oel zurück und diesessei das Elixir salis. Oel nannte man aber in der altche-

*) Z. B. TJiom. I. Seite 811 löset er Marcasit in der Aqua solvens auf.