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Allgemeine Geschichte der mineralischen Gifte
Entstehung
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258
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Besteht aus lauter bald feinern, bald gröber»Fasern, welche parallel, und gemeiniglich senkrechtlaufen, und leicht von einander zu trennen sind; zu-weilen liegen die Fasern so dicht beysammen, daß sieScheibchen bilden. Meistens ist er undurchsichtig,»uweiien durchsichtig, gemeiniglich weis; manfin»det ihn aber auch roth, grau und geädert.

K) Gypssiater.

, Zeigt sich entweder in Gestalt von Zapfen, oderKegeln, wie andere Tropfsteine, oder als eine Rinde,welche andere Körper, vornehmlich die Reiser aufGradierhäusern bey Sa/zwerkea überzieht.

<s) Gebrannter Gyps-

Ist ohne alle bestimmte Gestalt, und Durch,fichtigkeit. Er saugt das Wasser, und alle Flüssig«ketten mit der äussersten Begierde in sich, und wird,mit halb so viel Wasser zu einem gleichförmigenTeige vermischt, an der freyen Lust so hart als einStein.

Darauf beruht auch seine ungemeine Schädlich-keit; so wie er in den Magen und die Gedärmekommt, schluckt er die Feuchtigkeiten, die er da an,trifft, in sich, verhärtet damit zu einer Masse, wel-che die Kräfte des thierischen Körpers ausser Standsind zu erweichen, oder, wenn es viel ist, wiederhinweg zu schaffen; verstopft die Mündungen der

Gefäs-