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Allgemeine Geschichte der mineralischen Gifte
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Einiqc unter ihnen sind ganz rein, unv enthal-ten nichts als Saure; andere hingegen sind mitmetallischen Theilchen vereinigt, welche ihre eigen-thümliche Schärfe erhöhen. Die Erstere sind un-ter dem Nahmen der mineralischen Säuren be-kannt-

I. Abtheilung.

Mineralische Sauren,

^^ie haben alle in ihrem reinen Zustande, wann

sie nicht zu sehr mit Wasser verdünnt sind, eine er-staunende, wie Feuer brennende, ätzende Scharfe,brausen mit gemeinen Laugensalzen, uud Kalkerdengewaltig auf, machen die Milch, und andere thieri-sche Säfte gerinnen, lassen sich mit so vielem reinenWasser vermengen, als mau nur will, ohne seineDurchsichtigkeit in mindesten zu /Wien, vei/ierenaber durch diese Vermischung immer mehr von ih-rer Schärfe, und werden zu einer angenehmen küh-lenden fäuerlichten Flüssigkeit. Sie verwandeln dieblaue Farbe einiger Pflanzenfäfte in die rothe, unddie hlque Farbe oer Auflösungen des Kupfers in Lau-

gea-

?) Vielleicht würde der nngelöschte Kalk hier eher anseinem rechten Orte stehen, als anderwärt«; da eraber Loch selten ungelöscht in den Magen kommt,und als ungelöschter Kalk, sondern in den meistenFällen als Kalkerde wirkt, so werde ich seiner unterden verstopfenden Giften gedenken.