Druckschrift 
1 (1782)
Entstehung
Seite
280
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

kehre

güldnen Ader. sowie auch bey Brandschaden dienlich;man giebt es auch in Klystire», die bei? d<r Darmqiättoft sehr nützlich sind. Die vom Oeischlagen rückständi-gen Hülsen kocht man mit Milch, und legt sie mitglücklichem Erfolg den eingeklemmten Brüchen auf. Inden Odilosopdical Tram amons wird behauptet, daßdie je.nblatter etwas scharf sind.

Auch innerlich ist der Leinsaamen heilsam. Dertheeamqe Aufguß desselben stilst den Husten, die Nie-ren. und Steinschmerzen, welche von den Steinen mden Harnweqm erregt werden. Ich würde diesen Auf-guß dem Oei vorziehen, weil dieses leichter eine ranzigeScharfe verursachm kann. In dem Seitenstechen, inder Nierenemzündlinq in der Ruhr, im Blurspeyen undin der Ekterbrust leistet dieser Saame durch Erleichte-rung des Blmauswurfs gute Dienste. Ourgswerhat die daraus bereitete Emulsion mit gutem Erfolg imSeitenstechen angewendet. Uekerdus weist man auch,haß das Oel im Blutsp^yen nützlich gewesen ist.

Als Nahrungsmittel halte ich das ieinöl nicht fürheilsam, ob es bleich in andern Landern dazu angewen-det wird. Daß man es zum Farbenrelben braucht, istbekannt, und daß die Farben dadurch besser ge.mischt und langer frisch erhalten werdcn, ist eine Ent-deckung, womit die neuern Mahler die Kunst bereicherehaben.

Den ökonomischen Gebrauch des Leins in Berei-tling der Leinwand kennt man durchgängig, und ichbrauche hier nicht davon zu reden.

819.