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1 (1782)
Entstehung
Seite
139
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von den Arzneymilleln.

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brauchbar. Sein Holz ist wider alle Wahrscheinli^kektsehr hart, und verhalt sich zur Harke und zum Wider»stände des Eichenholzes wie 19^.. zu i;W-. Die ame-nranisci'.e A t wächst höher, so das? sie Masten von fech.zig Schuhen giebt. Die Schafe fressen die schön ge«äderten Blätter sehr gern. ,

?iuck znin färben ist die Esche nützlich. Man machteinen Absud von Mehl »nd Sevenbaumblättern, undweicht darinne das Garn, welcbes man färben will,14 Tage lang ein; alsdenn läßt man dieses Garn mitder eussern Rinde der Esche, weiche zuvor mir Wasser ab«AesMxn wordeu, und cin paar Tage laug gestanden hat,kochen, wodurch es denn bald blau gefärbt wird.

In heilen Ländern giebt die Esche einen Saft, demman den Namen N^anna beyleget; man könnte zwarfast glauben, daß dieß nichts anders, als ein auf ihreBlätter gefallener Thau sey k), weil man eine ähnlicheManna auf dem Lerchenba-.me antrifft, und auch dieNußbäume einen süßen Saft geben,- ja ich habe sogardergleichen selbst von den Eichenb/altern gesammlet;aber es ist erwiesen, daß die Manna der Eschen ein die-sem Baume eigener Saft ist, weil er sowohl von selbstals auch auf die Stiche gewisser Infecten und nach ge>machten Einschnitten in den Baum ausschwitzt, welchesalles dem Thaue nicht zugeschrieben werden kann; zu-mal, da er auch alsdann aus der Esche selbst schwitzt,wenn inan sie mit einen? Tuche bedeckt hat. DieseManra gleicht dem Honig, löst sich im Weingeistetuijf, »nd ist das bekannte gelind abführende Mit,

tel,

k) Softäus sagt, er habe das" Manna auf allen Klrau«

cycn gesunken; desgleichen (^mqueran I.-u.I.

49. Mrer hat es auf einen! andern pemanischen

Baume gesungn, t. x. 197.

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