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1 (1782)
Entstehung
Seite
138
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Lehre

jegt Serapion dem Baume, welcher diese Vogelzungötragen soll, Mandelblätter bey.

Man hält die Eschenrinde sür ein eröffnendes, harn-treibendes, ja sogar sür ein siebervertreibendes Mittel,ütid giebt sie in dieser Absicht zu einem Quentchen inPulver. Lentilius gab ein halbes Quentchen davoninit eben so viel Enzianwurzel und einem Quentchen Wer«muthsalz. Doch würde ich von diesem Mitte! eben nichtg«r viel erwarten, da andre glaubwürdige Aerzte solchesauch bei? verdoppelten Gaben unwirksam gesunden ha-ben. Andre< z. B. GcHober, ein schwsizenscherArzt,hält sie sür ein Wundmittel. Der zu vier Unzen ge-nommene Saft dieser Rinde heilte einen Otterbiß, wo-bey man zugleich den verwundeten Fuß geschröpft hatte.Er hat diese gute Wirkung in mehren, Fällen gehabt,doch mußte einmal ein Patient acht Unzen davon neh,rnen. Zu Argun in Rnßl-md braucht man den Absudder Eschenblätter wider die ^ustftuche. Das von demHolze abgezogne blaue Wasser gehört, so wie das destil-lirte Oel, zu den Wundmittein; und Norrichius bezeugt,daß durch dies Qel eine hartnäckige Zähmung gehobenworden sey. Man erhält auch ein flüchtiges rrockneSSalz aus diesem Baume. Das wesentliche Salz hatman in der Harnsirenge empfohlen.

C!crc>n brauchte den Absud des Eschenholzes in lang-wierigem Krankheiten. Die Rinde ist weit schwächer,als die Peruviamsche. Aus den Migcn Zweigen erhältman mit Hülfe des Feuers ein Wasser, welches man inden Gehö-gang stießen läßt, um dadurch die Taubheitzu heben.

Uebriqens wachst dieser Banm fthr schnell, welchesdie weit aus einander liegenden Ziere! aus dem ^ ^.rch-schnitt des Stammes beweisen. Weil er sehr qeradewächst, so ist er zu Deichseln und Spicsschasttn fthr

brauch-