ie>4 Lehre
Sie ist saftig, und von einer milden Bitterkeit K);in ihrem verdickten Safte schiessen Salpeterähnliche Cry.stallen an, sie ist seifenartjg, aber ohne Schärfe, u»dflicht erhitzend. Nach der in den philosophical Crans,actions befindlichen Beschreibung ist der Erdrauch et,was scharf, bitter unh schleimig, und gleicht im Gerüchehem Farrenkraute. Der Tyeeausguß ist bitter, etwasschleimig und ekeihast. Diese Pflanze besitzt auflösendeKräfte und wirkt auf diese Art besonders auf die versto-pften Eingeweide des Unterleibes. Ihr Saft zu zwoUnzen mit Molken gegeben "), eröffnet gelind den leib'"),reiniget das Blur, widersteht dem Scorbut, und denKrankheiten der Haut, und verringert die ausserorden^liche Röthc der Haut des Gesichts, wenn man sich zu,gleich dabey Bewegung macht, und sie im Frühjahrebraucht. In Frankreich bedient man sich dieses unschäd-lichen Mittels oft gegen jeberkrankheiten und die Me»lmcholie. Da es aber nur sehr gelind wirkt, so ent»spricht es der Erwartung des Arztes freylich nicht alle«z?it bey Behandlung hypochondrischer Zufalle. Da derErdrauch seiner Natur nach ein kühtmdes Mittel ist, soglaube ich nicht, daß die Essenz die Kräfte derselben be»sitzt. Weit wirksamer scheint das Ejttract oder der ein»gedickte Saft dieser Pflanze zu seyn, welcher zu einemQuentchen gegeben, den Unterleib öffnet. Ein langerfortgesetzter Gebrauch des Absuds und des Saftes ist inder Schwindsucht nützlich gewesen. In Dalmatien wirdeine Art des Erdrauchs wider die Gicht stark gebraucht.Roussey versichert mit dem Safte tiefer Pflanze denBandwurm abgetrieben zu haben. Im Journal vonTrevom wird eines laugenhaften krystallinischen Sal-zes
D RieSe hat In einer besondern ^Schrift die Le,
standtketle des Erdrauchs bestimmt.
I) Saladin zieht mit Recht das frische Kraut vor p. 250.
w) Mefue k>. 14. Der Syrup hat such diese Wirkung,
t-SL. 2ZY, K.