von den Arzneymitteln. 65
221. .Polet.
L^vle pm/iratci, Loliis isubromnchs, obiter ^enlsttZ,tism mbu» exlercit.
?ule^ium. KIVIX. t. 2Z.
^uleAiuui. r.inn.
Diese Pfi >»je wachst zu N?iche!feld nach Cast).Vauhin; und nach Essers Verfichklung zusei» i» den Gräben und an den wasserreichen Oerreru.Sehr häufig f?ndec man sie auf den feuchten Wiesen zuNjorgeo.
Sie ist bitter , scharf und von einem durch::-!>aen.den qewurzhasten Geruch, an welchen! sicv so wie an Wirk-samkeit die andern Münzen übertrifft. Zu dem f-uer-beständigen Salze desselben ist etwas Säure enthalten.
Der Polei ist ein sicher die monatliche Reiüigurgtreibendes Mittel, diese Eigenschaft hat jedoch sein de-siillirteö Wasser nicht, ob es gleich den Geruch dieserPflanze hat, und mit dem sehr durchdringenden O.Iederselben vermischt ist. Mein der mit weissemWeine bereitere Ausguß enthält dieselbe, und hat inVerbindung mit dem Stahl niemals meine Erwartunggetauscht. In Brustkrailkheiceu, wider welche ihn au.dere Aerzte empfehlen ?), habe ich weder das Wcsser,noch den Saft, noch den Aufguß, noch das Kraut, mitHonig abgerieben, gebraucht. Die Alten hielten ihnfür ein Wund- und zertheilendes Mittel.
Mcsue
q) Rovle rübmt seine Wirkungen im Kelchs,usten. Ventil.ere»6r. p. üz,. und Chomel ln d?r Engbrüstigkeit,zi Z/?. Dioscorides !U. c. zo. fand sie tu LuiiMkrank,Heiken dienlich.
E