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1 (1814)
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503
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Wachholder.

5°5

sucht, welche nur nicht mit splenischer Diathesisoder hitzigem Fieberzustande verbunden sind, siemögen übrigens heifsen Sackwassersucht oder Ana-sarka, mögen diese oder jene Stelle einnehmen,vertragen die Wachholder sehr gut. Ja ich weiTsmehrere Fälle, wo Wassersüchtige sich blols durchfleifsiges Trinken des Wachholderthees von ihrerWassersucht befreyt haben. Ich rathe deshalbden meisten Wassersüchtigen, neben dem Gebrau-che der andern angezeigten Reizmittel, zum Wach-Iiolderthee.

2) Chronische Hautkrankheiten ,Krätze, Flechten, Grind etc. erkennen auch imWachholder ein groises Heilmittel. Durch dieWirkung desselben auf Schweifs und Urin wirddie Erregung im Allgemeinen vermehrt, der Kör*per gestärkt, die Energie der Haut erhöht, unddie Schärfe theils durch die Ausdünstung, theilsdurch den Urin weggeschafft. Durch die Wach-holdern können wir aller ausländischen Holzar-ten zu ähnlichen Zwecken, des Sassafras, der Sas-saparille u, s. w. entiibrigt seyn,

Praeparata it Cornposita.

Oleum jitniperi , Wa ch hol der öl, weifsgriinvon Farbe,, stark wachholderartig, fast terpentin-ähnlich von Geruch, scharf brennend von Ge-schmack, enthält die Kräfte des Wachholders inkoncentrirter Gestalt. Aufserdem also, dals manes mit Vorsicht innerlich geben kann, dient esals ein kräftiges Reiz - Auflösungs - und Zcrthei-lungsmittel gegen kalte Geschwülste, Stockungen,

Was-