Gummigurte.
Metzler «iebt folgendes Arkanurn eines altenPraktikers an, ohne jedoch viel aus eigner Erfah-rung dafür zu sagen;
Gummi guttae dr. duas.
Eesinae jalappae dr. un,
Granor. tyglii semidr.
M. F. c. E.vtracto absinth. Pil. gr. III. S.Drey bis vier Stück auf einmal.Mellin riihmt einen Aufgufs von Sennesblätternmit geringen Gaben Brechweinstein und Gummi-gutle. Verschiedene andere Ärzte, z. B. Nicolai,geben das Guuimigutt auch aufserdem, mit Meer-zwiebel , Schwaibenwurzel, Laugensalz u. s. w.versetzt, in der Wassersucht. Baldinger sagt,von Quarin lasse es mit Wasser kochen, undtröpfele allmählig Weinstemöl dazu, um die dra-stische purgirende Kraft zu mildern. Diese Mi-schung wird abgekühlt tropfenweise genommen.Ich glaube nicht, dafs die Formel von so vorzüg.lieber Wirksamkeit «ey. Cothenius brauchtefolgende Mischung:
Amimonii crudi semiunc.
Terebinthinae venet.
Succi glycyrrhiz. ää dr. un.
Gummi guttae.
Rad. Scillae ää dr. sem.
0!ei anisi aliquot gutt.
JM. F. Pil. gr. 1. S. Alle 5 Stunden 10 zunehmen.
Endlich finde ich bey .Baldinger ein Elixir,das, wie er sagt, in der Tliat sicher wirke, obes gleich seimer Mischung nach, drastisch scheine: