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1 (1814)
Entstehung
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Gummigurte.

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dere beschreiben die Pflanze als einen strauchar-tigen, niedrigen, und noch andere als einen un-sern Kirschbäumen ähnlichen Baum, der in Ost-indien, Malabarien, Siam, Ceylon u. s. w. wachse.Man gewinnt diesen Arzneykörper, wie das Opiumund andere Schleimharze durch das Aufschlitzender Rinde des Gewächses, und auf die Art, dafsman die Zweige zerbricht und zerschneidet, denmilchichten Saft auffängt und trocken werdenläfst. Wir bekommen ihn in grofsen braungel-ben glänzenden Iilumpen, welche inwendig etwaslieller gelb, nafsgemacht ganz schwefelgelb, aberim letzten Falle nicht mehr glänzend und halb-durchsichtig sind. Geruch besitzt dieses Gurnmi

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nicht; auch, wenn man blol's daran leckt, keinenGcschmach; hält man es aber langer im Munde,so schmeckt es scharf, prickelnd, lockt zähenSpeichel zu, und färbt denselben gelb. In Was-ser und Weingeist löset es sich gröfstentheils, ob-sclion nicht ganz vollkommen, auf; man miifstedenn ein Laugensalz zusetzen; wodurch dochseine Kraft verändert werden dürfte. Das Gum-inigutt von der Kambogia ( Cambogia gutta L. ) sollsich in Weingeist, aber nicht in Wasser auflösenlassen. Mit Laugensalz versetzt, soll das Gum-inigutt auf den Harn, ohne dasselbe, auf denDarmkanal, als ein blol's drastisches Mittel, wir-ken. Diese letzte heftige Reizung soll ein Zusatzvon Manna zu mildern im Stande seyn. Die Wir-kung des Gummigutts auf den Harn ist immerproblematisch, die auf den Darmkanal gewifs.Gegenanzeigen sind: Fieberreiz, faulichte Unrei-nigkeiten und Krämpfe; man miifste dann gesvifsseyn, dafs letztere sich au» dem DariakanaL lur-

schrie-