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1 (1814)
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Foenicülam, Fenchel.

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Foeniculum. Anethum foeniculum L. Fen-chel.

Ein allgemein bekanntes, bey uns in Gärten ge-bautes, im südlichen Europa wildwachsendesDoldengewächs, von pikantem, süfslichten Geruchund Geschmack Man braucht von demselbenSaamen, Wurzel und Kraut. Die ganze Pflanzeist gewürzhaft; etwas weniges betäubend, mehrwärmeml, reizend und auflösend. Man setzt be-sonders den Saamen zu vielen Pulvern und Thee-species, theils um den widrigen Geruch der an-dern Arzneien mehr einzuwiheln, theils um siedem Magen annehmlicher zu machen. MancheMenseben haben jedoch eine Idiosynkrasie dage-gen. Hauptsächlich bedient man sich desselben:

j) in den meisten K in d erh r a nk hei ten.Er scheint recht eigentlich eine Kinderarznei zuseyn. So schafft er bey kleinen Kindern in allenden tiheln, welche von Säure und Schärfe imDarmkanal entsteh«, beyrn Pieifsen mit grünen,gehackt en Exkrementen, bey den mannigfaltigenDurchfällen, beym Husten, der entweder aus demMagen kommt, oder katarrhalischer Art ist u. s.vv. Nutzen. Mein gewöhnliches Kinderpulver be-steht aus Fenchelsaamen und Magnesie, wozuich dann und wann Seife setze. Schon der Fen-chelthee ist für ganz zarte Kinder ein sehr, wirk-sames Arzneimittel.

2) In Krankheiten erwachsener Per-sonen iirauche ich den Fenchelsaamen nur bey

Brust-