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1 (1814)
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Pomeranze.

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Pomeranzenblattern. Einen ähnlichen Fall er-zählt Gruner zu Jena. Auch Hufeland bestä-tigt diese Wirkung; er verbindet Baldrian undNelkenwurzel damit.

Die gelbe Rinde der reifen Pomeranzen-schale ( Vlavedo corticis anrantiorum} lälst man frisch, zuweilen, wie die Zitronen, auf Zucker abreiben{Elaeosacchnrum) , öfterer aber wird si^"abgeschältund getrocknet. Sie dient, wo zu reizen, gelindezu erwärmen und zu stärken, zunächst in denersten Wegen, ist. Diefs findet fast in allenKrankheiten statt, wenn nur bey Fiebern der ma-terielle Stoff erst ausgeführt, der materielle Pieiz,er mag seyn, welcher er wolle, unwirksam ge-macht und bey chronischen Krankheiten, unüber-windliche organische Fehler abgerechnet, vorhergehörig aufgelöst worden ist. Insbesondere dientdie Pomeranzenrinde in Fehlern der Verdauung,in der Dyspepsie und daher rührenden Hypo-chondrie, wenn die nächste Ursache derselbenlolofs in Schwäche, Kälte, Verschleimung desDarmkanals zu suchen' ist. Man kann Hypochon-dristen öfters eine wahre Wohlthat mit demKleinsclien Digestiorispulver ( Solamen hypochon-driacorur/i) erzeigen, das aus folgender MischungLesteht:

]^. Flavedinis cortic. aurant.

Radicis rhei

Tartar tartarisati ää scrupul. un. ad duo.M. D.

Oft kann man mit Vortheil einige Tropfen Kaje-putöl, Aronswurzel, oder etwas Chamillenblumenzusetzen.

N 2 Eben