Zink.
Zinhoxyd, ( Flora s, Cnlx zinci, Zhtcum o xy dt st um al*bunt, Kihilum albwri), ein weifses, lockeres, floekig-tes Präparat, ohne Geruch und Geschmack, imWasser nicht auflösbar.
Es ist dieses zwar ein alles Arzneimittel,welches aber doch nur erst den verstorbenenschätzbaren Gaubius seinen eigentlichen Ruf zudanken hat. Dieser bekam es als ein Arkanumvon dem chemischem Empiriker Ludemann.Man h^t es seit dieser Zeit förmlich in die Zahlder Apothekermittel aufgenommen.
Der Zinkkalch ist, wie der Wismuthkalch,ein heftig wirkendes, den Magen angreifendesMittel, welches Ekel, Übelseyn, Magenwehe, Er-brechen, Kolik etc. erregt. Er hat also in seinenWirkungen viel Ähnlichkeit mit den Antimonial-jnitteln, dem Kupfers*dmiak, der Schwererde, denVitriolen, dem Wismuthkalche. Man könnte viel-leicht die Antimonialmittel, als die für das Ner-vensystem noch am wenigsten unangenehm wir-kenden unter diesen Arzneien, an die unterste,die Schwerertie an die letzte, äufserste Spitze sez-y,en. Alle haben das Gemeinschaftliche, dafs sieÜbelseyn, und in gröfsern Gaben Erbrechen ma-chen ; die Melallsalze haben nur mehr Heftigkeit,«der, wenn ich so sagen darf, mehr gpecifischeFähigkeit, den Magen zu umgekehrten, emeti-schen .Wirkungen zu reizen; bey den Kaichen istdiese Eigenschaft gemildert, sie machen nur Übel-seyn, Ekel, und erzeugen dadurch eine unange-nehme Verstimmung, gewaltsame Pieflexion undangestrengte Gegenwirkung im gajizen empfin-denden und bewegenden Systeme. So wirken dieBrechmittel in kleinen Dosen krampfwidrig, sotonnte mancher Paradoxenliebhaber den Zink-
und