Sadebauirw
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unbedeutend auf die Gebarmutter insbesonderehinwirkt. Man liilst einige Quentchen Kraut mitdoppelt so vielen Unzen Wasser absieden.
Das Sevenkraut ist ein 'Mittel für einige chro-nische Krankheiten, zu denen weder ein Enf^ün-dungs - noch abzehrendes Fieber sich geseilt ha-ben darf. Ich glaube, dafs man es auch mit Vor-sicht bey allen Verstopfungen und Unregelmäfsig-Keiten im Unterieibe zu geben habe, da es eineheftige Bewegung in der Cirkulation dieser Ge-gend verursacht. Es sind folgende Krankheiten,in denen man es gegeben hat:
1) Unterdrückung der Menstruation.Hier ist vorzüglich Vorsicht zu empfehlen! Ichwürde sie nur geben, wenn durchaus keine Ver-stopfung in den Geiäfsen, sondern einzig und al-lein Unthätiekeit, Trägheit, Atonie in der Gebär-mutter, bevorstehende oder vorhandene Bleich-sucht, Erschlaffung und phlegmatische Konstitu-tion zugegen wäre. Man wird leicht einsehen,dafs dieser Fall gar nicht zu selten eintrete. Amhäufigsten glaub' ich, könnte man bey übrigensrobusten, muskelstarken Bauermädchen Gebrauchvom Sevenbaume machen, wenn sie, wie es häu-fig geschieht, ihre Menstruation nicht bekommenund chlorotisch werden. Ich habe mich wenig-stens einigemal des Extraktes zu diesem Behufebedient, und gefunden, dafs es mehr Wirksam-keit besitzt, als das vorn Taxus.
2) Gegen die Gicht ist die Sabina vonRave und Hufeland neuester Zeit empfohlenworden. Man kann die Beobachtungen in Hu-fe-