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2 (1814)
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812
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Rubia thictorum.

solchen Autoritäten mit der A. L. Z. geradezu zuwidersprechen, und sie für ganz unwirksam zuhalten; mifstrauisch fein ich aber, wegen jenerBeobachtungen an den Knochen der Thiere al-lerdings gegen sie. Dieses Mifstrauen hat sichin den neuern Zeiten eher vermehrt als vermin«dert. Doch sind meine Beobachtungen über die*ses Mittel nicht geschlossen,

Man läfst eine halbe bis ganze Unze Färber«röthe in einem halben bis ganzen Pfunde Was-ser bis zur Hälfte Kolatur einkochen. Man kannreizende Auflöse - und Stärkungsmittel, bittereExtrakte, Stahl, China etc. mit derselben verbin-den. Es ist selten, dafs man auf den blols en,reinen Gebrauch der Färber röthe schnell irgend®eine beträchtliche Ausleerung, irgends eine auffal*lend gute oder nachtheilige Wirkung erfolgensieht. Sie scheint zu milde, als dafs sie unge-stüme, heftige Effekte auf den menschlichen Kör-per bewirken sollte. Ich würde sie deshalb auchvorzugsweise sehr empfindlichen, reizbaren, zuKrämpfen geneigten Personen geben, und sie aufeine der untersten Stufen unter den auflösendstärkenden Mitteln stellen.

Man hat sie besonders in folgenden Krank-heiten gegeben;

1) In der Rachitis. Man schlofs, weildiese Krankheit sich durch Aufschwellen undMifsgestalt der Knochen äufserte , und dieFärberröthe auf die Knochen färbend wirke: somüsse sie auch der wahren Ursache der engli-schen Krankheit entgegen wirken. Unter andern