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2 (1814)
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Nux vomica»

Art zu behandeln gehabt, aber nie einigen Nut-zen von denselben im Anlange der Krankheit, woviel Reiz, Spannung, Erregung im Darmkanale,viel Schmerz und Treiben mit wenigem Abgangebey den Stühlen, viel Durst, Hilze und Fieber,stark aufgetriebener, auch iiufserlich schmerzhaf-ter Leib zugegen war, gesehen. Schlechterdingsnicht würde ich sie, wie ein Recensent in derLiteraturzeitung thut, bey der entzündlichen Ruhrgeben. Ich halte Entzündung für die geradesteGegenanzeige gegen den Gebrauch dieses Mittels.Ich habe fast immer vermehrte Erreaun^, häufi-

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geres Treiben mit gehemmtem Abgängen, em-pfindlichem fixirten Schmerzen, gereiztem Puls,dunklern, sparsamem Urin, nach denselben er-folgen sehen. Ein anderes aber ist es, wenn dieerste Periode der Krankheit vorüber, die haupt-sächlichste, fast oder wirklich entzündungsartigeReizung gedämpft, die krampfhafte Empfindlich-keit vermindert, der Abgang seltener und reich-licher, doch noch nicht ganz natürlich und im-mer mit Drängen und Treiben, auch Schmerzund Zwang im After verbunden, der Appetit wie-der stärker ist, die Speisen aber nicht ordentlichverdaut werden, der Leib noch voll, hart, auf-getrieben ist. Alsdann unterschreibe ich gernedas Lob, was man den Krähenaugen bey derRuhr ertheilt hat. Ich habe sie gewöhnlich nachder oben angegebenen Form gebraucht. Oft istaber jene Gabe schon zu stark , und man ist ge-nöthiget, sie auf die Hälfte zu verringern. Manch-mal habe ich sie auch mit Simarube oder islän-dischem Moose, mit Kolornbo und Salep u. s. w.nehmen lassen.

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