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2 (1814)
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Krähenaugen»

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ner Mischung von Krähenaugen und arabischemGummi übergegangen. Die allgemeine Formelwar folgende:

Aquae Sambuci unc. sex.

Mucilaginis G. arabici unc. un,

Extracti nucis vomicae scr. dimid.

Syrupi althaeae unc. un.

M. S. Alle 2 Stunden 2 Efslöffel voll.Manchmal wurde noch etwas Antimoniahvfiin,manchmal Salmiak, manchmal auch Tamarinden,Ole u. dgl. zugesetzt, je nachdem entzündlicher,gastrischer oder sonst ein homplicirter Zustanderschien. Immer waren und blieben die Krähen-augen das Hauptinittel. Nach Hu fei and habenmehrere Arzte Gebrauch von demselben gemacht;aber nicht immer gleich gute Wirkungen davonbeobachtet. Martini fand selbst bey der Epi-demie in Jena das nicht, was Hu fei and davongerühmt hatte. II ahne mann hält sie in der ei-gentlichen Ruhr für schädlich, rühmt sie aberim dysenterischen Fieber ohne Ruhr. Ich be-Lenne, dafs ich nicht recht weifs, was Hahne-mann damit sagen will. Die Schüler des Hrn.Hufeland, Hunnius und einige andere, vondenen einige Beobachtungen im Journal der prakt.Heiikunde stehen, übergehe ich, da sie ganz glei-cher Meynung mit ihrem schätzbaren Lehrer sind.Meine Versuche mit den Krähenaugen sind im,Ganzen nicht sehr vorteilhaft für dieselben aus-gefallen. Horn fand sie wirksam; wo das Übelerst kürzlich entstanden und nicht verwickelt war;manchmal wirkten sie am besten mit Opium. Ich'iahe mehrere Ruhrepidemien von verschiedener

Art