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2 (1818)
Entstehung
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713
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Vitriol.

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vollem Pulse, vieler Hitze etc. derselben zu enthal-ten hat.

Am meisten wendet man sie an:1) I nintermittirenden, faulichten undNervenfiebern, wenn Schwäche, Blähungen,Krämpfe, Zittern, Kälte und Schwindel, ungleicher,zitternder, schwacher Puls, betäubter Kopf, trockne,zusammengezogene, blasse Haut, weifser Urin, Ohn-mächten etc. zugegen sind. Man kann alsdann einigeTropfen Naphthe allein oder in Verbindung mit denandern Mitteln geben. Man kann mit dem gröfstenNutzen beim Eintritte und dem Fortgange des Fro-stes der Wechselfieber alle halbe oder ganze Stunden5 bis 10 Tropfen Naphthe nehmen lassen. Von derMethode des Chrph. Ludw. Holfmann, dieVitriolnaphthe zu geben, habe ich schon an einemOrte gesprochen.

Im Typhus zeigt sie noch eine bei weitem grö-fsere Wirksamkeit. Weikard hat mir einmal eineFormel mitgetheilt, deren sich Frank d. ä. mit aus-gezeichnetem Nutzen in einer Nervenepidemie be-dient habe:

Aether/s vitrioli, dr. un.

Aquao cinamomi spirit. unc. tres.

M. S. Alle halbe Stunden (im Anfange desFiebers) einen Efslöffel voll zu geben.

In des jungem Franks Schriften findet man dieseund ähnliche Mischungen häufig. Frank hat sehroft in 24 Stunden eine Unze Naphthe mit sichtbaremNutzen fiir seine Kranken verordnet. Ich gestehe,dafs mir fliefs nicht nur eine ungeheure Menge, son-dern zum Theil auch eine den Brownschen Maxi-iren entgegengesetzte Jleüart zu seyn scheint. Nach

der-