Tulipifera. Tulpenbaum.
mittein u. s. \v. Ich habe dergleichen Mischungenmehrere angegeben.
o) In skorbutischer Beschaffenheit des Kör-pers finde ich mitunter den Bitterklee sehr empfoh-len. S eile führt ihn in seinem antiskorbutischenElixir auf, und verbindet ihn mit LöfTelkrautspiritusund Vitriolsäure. Ich habe ihn in dieser Verbindunggegen chronische, iibelartige Ausschlüge, übelartigeGeschwüre etc. heilsam befunden.
Äufserlich braucht man den Bitterklee, nachKampf, zu Visceralklvstiren. Er nimmt im Ver-zeichnisse auflösend stärkender Mittel eine der ober-sten Stellen ein.
» . I ' —,
Tulipifera. Liriodendron Tulipifera Linn.
Talpenbaum.
Dieser Baum ist ursprünglich in Nordamerika ein-heimisch, wird aber wegen seiner schönen Blüthenauch hei uns, doch eben nicht sehr häufig, in Gärtenund Lustgebiischen gezogen. Seine Rinde gehörtunter die grofse Zahl derjenigen Substanzen, die manbesonders in flen neuesten Zeiten so häufig als Sur-rogate der Chinarinde empfohlen hat. Sie besitzteinen sehr bittern, zugleich aromalischen Geschmackund scheint sich ihrer chemischen Natur nach wirk-lich der Chinarinde in etwas zu nahern. SchonKalm erzählt, dafs sie in Nordamerika häufig gesenWechselfieber angewandt wird; in Europa hat mansie jedoch erst seit kurzem zu diesem Behufe em-pfohlen. Die wenigen Versuche, die man bis jetzt
in