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2 (1818)
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346
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Rhabarbarum.

Körpern Salze, bei schwammicliten Gewürze, bittereDinge etc. zuzumisclien. Jenen dient unter andern<las Kleinische Pulver (Aurantiuin), oder die Darel-sche TinJitur; diesen Rhabarber mit Kalmus, Ingber,Pfeffermünze etc.

Ich rechne zu diesem Abschnitte, als eine Abartzum Geschlechte, den fehlerhaften Mangel anAppetit (Anorexia), welcher nicht selten im Ge-folge der Symptomen der Hypochondrie erscheint.Sind Verstopfungen der Eingeweide die Ursache die-ses asthenischen Zufalles: so empfiehlt Seile eineMischung der Rhabarber mit Goldschwefel undQuassie. Ist es mehr reine Schwache des Magen»und Darmhanales: so habe ich lieber folgende Mi-schung gewählt:

Radicis rliei, dr. duas.

Ligni quassiae, unc. un.

Coqtie c. Aquae unc. octo ad reman. unc. qua-tuor col. admisce

Aetheris vitrioli,

Essentiae aromaticae, üä dr. un.

Aquae menthae piperitae,

Syrupi cinamomi, ää semi unc.

M. S. Täglich 4nial einen Löffel voll.

8) Diarrhöen wurden in den vorigen Zeitenfast alle mit Rhabarber behandelt. Sie pafst abernur bei Durchfällen von Schwäche, Schlaffheit undSchleimanhäufung. Ist zugleich grofse Empfindlich-keit des Darmhanales zugegen: so vex-setzt man siemit arabischem Gummi, Salab, Kolombo, isländi-schem Moose. Steigt diese Reizbarheit bis zur hram-pfichten Spannung: so dient ein Zusatz von Bilsen-kraut oder Molinsaft. So bestimmt unter andern

Sei-