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2 (1818)
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344
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Rhabarbarum.

(Fei tauri) und Seife nehmen. Nachdem durch die-selben hinreichende Bewegung und Auflösung be-wirkt worden ist, welches man an seinen Zeichenerkennt, gebe ich die Rhabarber. Stopft sie: so lasseich entweder eine Auflösung von bittern Extrakten,Löwenzahn, Erdrauch, Seifenkraut etc. dazwischennehmen, oder ich gebe, zumal wenn etwas Fieber-haftes zugegen ist, kleine Portionen Bittersalz mitderselben. Der Schleim »sitzt dann noch zu fest.Stopft sie nicht, laxirt sie im Gegentlieile: so lasseich einige Tage blofs Rhabarber nehmen und ver-ordne nachher die Strackschen Pulver aus Rhabarberund Eisenfeile ( Ferrum ). Diese Pulver öffnen ge-wöhnlieh stark, es geht viel Schleim, Unratli undaltes verlegenes Zeug hinweg. Dazwischen gebe ichdemohngeachtet noch manchmal eine Abführungvon Jalappe und Kalomel. So habe ich mehrmalsdie instehende vollständige Rliachitis aus dem Grundegehoben.

5) In der Tymp anitis finde ich die Rliabar-ber mit Maun, oder andern herben Mitteln, mitGewürzen, Ingber, Aron etc. empfohlen, wenn derSitz des Übels in den Gedärmen, die Ursache Schlaff-heit und Schwäche in den Muskelfasern des Darm-kanales ist.

6) Atrophie der Kinder. So wie über-haupt die Rhabarber ein vortreffliches Mittel fürKinder ist: so verdient sie besonders in der vor^e-

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zeichneten Krankheit, in einer Abzehi'ung aus ver-stopften Gekrö'sdriisen, alle Empfehlung. Es verstehtsich, dafs das Übel nicht zu weit gediehen seyn darf,wenn sie Nutzen schaffen soll. Noch weniger darfein vollständiger Fieberzustand zugegen seyn. Manthut wohl, sie Anfangs mit einem feinen Mittelsalz,

z. B.