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2 (1818)
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lihabarbarum.

Ich habe diese Mischung oft mit gutem Erfolge ge-geben. Statt derselben habe ich auch mehrmals fol-gende angewandt, welche eine schönere Mixturmacht, als die Voglersche:

g.\ Radicis rhei, dr. sesqui.

ipecacoannae, dr. semis-

Ebulliant

Aquae fervidae, unc. tribus.

Colatis adde

Pulveris gummi arabici,

Syrupi althaeae, üä dr. tres.

M. S. Alle Stunden einen Efslöffel voll zunehmen.

Man mufs nur immer genau Achtung geben,ob die Stühle schnell darauf angehalten, und dieSchmerzen vermehrt werden, der Appetit abnimmt,lind der Leib sich anspannt. In diesem Falle mufsalsbald die Rhabarber ausgesetzt, und statt derselben■zu andern / Mitteln geschritten, oder Tamarinden,Manna und dergleichen aaigemlscht werden.

Wenigem Schwierigkeiten ist der Gebrauch derRhabarber am Ende der Ruhr unterworfen, ob mangleich nicht aller Vorsicht dabei öntiibrigt seyn darf.Es ist zwar im Allgemeinen nötliig, zu Ende derRuhr zusammenziehende, anhaltende und stärkendeArzneien zu geben, und folglich würde die Rhabar-ber an ihrer Stelle seyn. Allein die Empfindlichkeitdes Darmkanals ist meistens so grofs, dafs man auchdann die Rhabarber selten allein, noch seltener ingrofsen Gaben anwenden darf. Am vorsichtigstenmufs man mit derselben seyn, wenn die Ruhr ent-zündlicher Art war. Eigentlich sollte man, so langeZwang, Kneipen, Treiben zugegen ist, nur mit

Schiich