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2 (1818)
Entstehung
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319
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Blei. 319

also, dafs seine Anwendung da gar nicht statt findendarf, wo keine übermäfsige Sekretion vorhanden ist,wie bei hektischen Fiebern ohne Eiterung, und auchbei der Phthisis, wo der Auswurf stockt, und Span-nung im ganzen Körper statt findet.

Bei Hämorrhagieft, Schleimflüssen, Diarrhöe,Dysenterie, Tripper, chronischen Ausschlägen undNervenkrankheiten, wo man den Gebrauch der Blei-mittel ebenfalls empfohlen hat, ist derselbe im allge-meinen ganz zu verwerfen, und es ist davon nur inganz einzelnen Fällen, unter besonderen, genau zubestimmenden Verhältnissen, einiger Vortheil zu er-warten. Der Gebrauch des Bleies in diesen Krank-heiten ist um so verwerflicher, da es uns gar nichtan kräftigen, weniger gefährlichen Mitteln zur Be-kämpfung solcher Übel fehlt.]

Praeparata et Composita.

Acetutn lithargyrii, Acetum saturninum, LiquorPlumbi acetici, Extractum Saturni, Bleiessig, es-sigsaures Blei, die concentrirte Autlösung desBleies in Essigsäure, gewöhnlich durch Kochen derBleiglätte mit gutem Essig bereitet. Sie ist das ge-wöhnlichste flüssige Bleimittef zum äufserlichen Ge-brauche, wird jedoch gemeiniglich noch verdünnt.Mit adstringirenden Pflanzen darf man sie nicht zusammeri mischen, denn dadurch entsteht eine gegen-seitige Zersetzung, wodurch ein unauflöslicher Nie-derschlag gebildet, und die darüber stehende Flüssig-keit ganz unwirksam wird.

Aqua saturnina s. vegeto - rnineralis GoulardijGoulardsches Bleiwasser, Bleiessig mit de-stillirtem Wasser verdünnt, welchem meistens ein