Wasserfenchei.
WasserfentJicl im Stande sey, eine schon sein 4 weitgediehene Lungensucht oder Abzehrung zu heilen:so erleichtert er doch allerdings das Athmen, min-dert die krampfhaften Zusammenziehungen in derBrust, bewirkt freiem Husten und Auswurf, unter-stützt die Kräfte > reizt und stärkt besonders auchdie Verdauungskräfte, wiewohl er bei sehr grofserSchwäche und Empfindlichkeit der Verdauungs-werkzeuge fiir sich allein und in Substanz doch nichtgut vertragen wird, sondern alsdann entweder ineiner milderen Form gegeben, oder mit bitteren*aromatischen u. dgi. Mitteln verbunden werdenmufs. Am besten schien er mir, mit Hufeland*bei der Schleimschwindsucht, einer Gattung Abzeh-rung, wo die Kunst, wie bekannt, überhaupt nocham meisten vermag, zu wirken. Doch habe ich ihnauch in Vereiterungen der Lunge mit Nutzen gege-ben. Hier rühmen denselben, au/ser Hufeland*auch Thomassen a Thuessink, Fischer undSelig, der letzte in jeder Gattung von"Lungerisucht*wo nur Geschwüre vorhanden seyen. Hufelandführt von ihm an, dafs er das Fieber mäfsige, aufsetwenn accidentaler Entzündungszustand (ein Zu-stand, der nach meinem Bedünken bei eintretenderLungensucht sehr häufig eintreten dürfte!) in dertLungen zugegen sey, dufs er die Verdauung beför-dere, den Husten und Auswurf vermindere-, unddie faulichte Beschaffenheit des letztern milder ma-che. Er glaube, dafs er hei Lilngensuchten dieselbeimmer zu erleichtern, oft zu verhüten und zuweilenzu heben vermöge. Har gens dagegen fand keinevorzügliche Erleichterung von dem Gebrauche diesesMittels bei seinen Kranken; doch lag es hier Viel-leicht an dem unpassenden Gebrauche desselben-,Jahn, Mati med. II, Th, T * Mail»