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als 30 Vol. brennbares Gas auf 100 Vol. nicht brennbares Gas vor-handen sind. Bei der Verbrennung von stickstoffhaltigen Gasgemengenmittels der Dr ehschm idt sehen Platinkapillare findet keine Oxy-dation des Stickstoffes statt.
Bestimmung von Gasen durch Titration des absorbierbaren
Bestandteiles.
Enthält ein Gasgemengo mehrere Bestandteile, wovon zwei sichdurch dasselbe Absorptionsmittel entfernen lassen, der eine Bestand-teil aber sich durch Titration ermitteln läßt, so gibt die Volum-abnahme nach Behandlung mit dem Absorptionsmittel die Summe derabsorbierbaren Bestandteile, die Titration die Menge des einen unddie Differenz die Menge des anderen Bestandteiles. Man kann beiLösung derartiger Aufgaben sehr mannigfaltig verfahren. Es genügt.hier nur einige Beispiele anzuführen.
Chlor = Gl; Mol.-Gew. = 70!>2.
Dichte = 2-488 x ) (Luft=l). Litergewicht = 3-2164 g.
Molarvolum = 22-049 I.
Kritische Temperatur =-j- 146° C.
Bestimmung des Kohlendioxydgehaltes im elektrolytischen
Chlorgase. 2 )
Ich benutzte hiezu mit bestem Erfolge den in Fig. 122 abge-bildeten Apparat.
Das vollständig t ro c ke ne Meßgefäß B, welches von Hahn bisHalm ein genau bekanntes Volum, am besten 100 com faßt, fülltman durch Eibleiten von unten mit dem zu untersuchenden Gasnachdem dasselbe eine lange Chlorcalciumröhre passiert hat. ) Aachca. 5-10 Minuten ist die Luft sicher vollständig durch das P™» 6 "gas verdrängt. Man schließt zuerst den unteren Dreiweghahn, hieraufden oberen einfach durchbohrten Hahn und notiert Temperatur undBarometerstand. . ,
Nun verbindet man die untere Spitze der Bürette mit demSchlauche des Reservoirs X, dreht den Hahn so, daß das Keser-voir mit der äußeren Luft kommuniziert, spült durch Hingießen vonWasser die untere Spitze der Bürette und des Hahnes gehörig aus und
■*) Leduc, Compt. rend. 116 (1898), 8. 868, fand die.Di chte desChlors = 2-488 und ebenso F. P. Trendwell & W. A. K. Cl.ri.tie, Zeitscbr.
für anorgan. Ch. 47 (1905), S. 446. »„i».»j„ f ano-ew
2 ) Nach F. P. Treadwoll und W. A. K. Christie, Zeitschr. f. angew.
Ch. 1905, S. 1930. „ , ,,.„_„.. trockenes
•) Es ist unbedingt notwendig, zu diesem Versuche voll f™™*?™™Gas anzuwenden. Ist die Bürette mit Wasser benetzt so absorb^ le ^erhebliche Mengen Chlor, welche zwar beim Ablesen des Ga^olumeFehler verursachen, einen sehr erheblicher dagegen bei der Titration.