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durch die Lauge, auf ein Minimum herabgedrückt wird und den Eestnach Seite 663 weiter untersucht.
Stickstoff; Mol.-Gew. = 28-02.Dichte = 0-96727 *) (Luft=l). Litergewicht = 1-2505 g.Molarvolum = 22-41 l.Kritische Temperatur^ —149° C.Reinen Stickstoff erhält man am besten, indem man eine kon-zentrierte wässerige Lösung von Kaliumnitrit und Ammoniumchlorid inmolekularem Verhältnisse erhitzt und das so entwickelte, stets geringeSpuren von Stickoxyd enthaltende (ins über glühendes Kupfer leitet.In Wasser ist Stickstoff sehr wenig löslich.
Absorptionskoeffizientendes Stickstoffes für Wassernach L. Winkler. 2 )
mperati
ir ß
Temperatur
ß
0»
0-02348
30°
0-01340
5°
0-02081
35°
0-01254
10°
0-01857
40°
0-01183
15°
0-01682
45«
0-01129
20°
0-01542
50°
0-01087
25°
0-01432
55"
0-01051
Stickstoff läßt sich auf gewöhnlichem gasanalytischen Wege wederdurch Absorption noch durch Verbrennung bestimmen; er wird stetsnach Entfernung aller übrigen Gasbestandteile als Gasrest erhaltenund somit aus der Differenz von 100 ermittelt.
Bei allen technischen Gasen, welche mittels Luft hergestelltwerden, besteht dieser Gasrest aus Stickstoff und geringen Mengenvon Edelgasen. Diese können nach Cavendish vom Stickstoffegetrennt werden, indem man den Gasrest mit Sauerstoff mischt undstarke elektrische Funken durchschlagen läßt. Der Stickstoff ver-brennt hiebei vollständig zn Salpetersäure, die durch Kalilauge ent-fernt wird, während die Edelgase mit Sauerstoff \ ermengt zurück-bleiben. Durch Absorption des Sauerstoffes erhält man schließlichdie Edelgase rein. Noch besser läßt sich nach W. Hempel 8 )der Stickstoff von den Edelgasen trennen durch Absorption desersteren durch ein glühendes Gemisch von 1 g Magnesium, 5 gfrisch ausgeglühtem Kalk und 0'25 g Natrium. Die Edelgase werdenhiebei nicht absorbiert.
Bei der Explosion von Knallgas, bei Gegenwart von Luft, ver-brennt nach Bunsen kein Stickstoff, vorausgesetzt daß nicht mehr
') Mittel aus der Bestimmung von Lord Ray 1 ei fr h (1897) = 0-96787 undder von Lednc (1898) = 0-96717.
2 ) B. B. 24 (1891), S. 3606.
3 ) W. Hempel, Gasanalytische Methoden, 3. Aufl. (1900), S. 150.