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zu und titriert den Überschuß des Jods mit l j 10 n. Na^S^O., -Lösungzurück. Nun titriert man die zugesetzte Salzsäure -j- der freigewor-denen Jodwasserstoffsäure, unter Anwendung von Laekmoid') als Indi-kator, mit Y 1() n. Natronlauge.
Es sei die verwendete Jodlösung = T ccm, die ThiosulfatlÖsung= t ccm, die zugesetzte Salzsäure = t, ccm, die verbrauchte Natron-lauge = t n ccm und das Volum des Sulfidgemisches = V ccm.
Dann ist: (T — t) ccm = der verbrauchten Jodmenge und(t n —tj ccm = der zur Neutralisation des gebildeten Jodwasserstoffsverbrauchte Menge Natronlauge, woraus folgt:
(*ii-t)
XaSll
56-078 _
1*11 "~V mn/in — ('n
10000
10000
[(T -t)-2(t n -)]
= [(T-t) — 2 (t 1L —t,)] . 00089 g Na,S in VLösung.
***=[(T-20000 L ^
t) . 000561 g NaSH undt) _ 2 (t 11 -t 1 )]
78-07 _2ÖÖÖÖ -ccm der angewandten
26. Bestimmung von freiem Schwefelwasserstoff neben Alkali-sulfhydrat.
Man verfährt genau wie sub 25.
Es sei die verwendete Jodmenge = T ccm, die ThiosulfatlÖsung= t ccm, die zugesetzte Salzsäure = tj ccm, die verbrauchte Natron-lauge = t n ccm. Dann ist:
| ( r I—t) — (t u — t,)] . 0-00561 g NaSHund [t + 2t n — (T-f-21,)] . 0-001700 . HjjS.
Bemerkung. Methode 25 und 26 sind nur dann anwendbar,wenn die Lösung außer Sulfid, Sulfhydrat und Schwefelwasserstoff,keine durch Salzsäure zersetzbaren Verbindungen enthält. Ferner willich bemerken, daß die Titration mit Jod ohne Anwendung von Salz-säure ausgeführt werden kann. In diesem Falle verdünnt man dieSulfidlösung auf ca. 300—400 ccm mit Wasser, setzt Stärke zu undtitriert mit Jod bis zur bleibenden Blaufärbung, die mittels einesTropfens Natriumtbiosulfat entfernt wird. Nun titriert man die entstandene Jodwasserstoffsäunmit Natronlauge.
Herr Dr. G. Mayr erhielt nach dieser Methode recht befriedi-gende Resultate.
') Methylorange kann man auch anwenden, allein der Umschlag 19 'schwer zu erkennen. Phenolphthalein leistet auch gute Dienste, ist aber nichtbesser als Laekmoid. Zu erwähnen ist, daß dio Salzsäure gegen die Natron-lauge in der gleichen Verdünnung wie beim eigentlichen Versuch eingestelltwerden muß, und daß Karbonate nicht in meßbarer Menge zugegen sein diirlen.
unter Anwendung von Laekmoid direkt