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2 (1911) Quantitative Analyse
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rend die Permanganatmcthode unter diesen Verhältnissen zu hoheWerte liefert.

18. Bestimmung des Eisens.

Diese zuerst von Karl Mohr *) empfohlene Methode gründetsich auf folgende Reaktion;

2 FeCl 8 -f 2 HJ +t 2 HCl -f 2 FeCl ä + J...

Da diese Reaktion umkehrbar ist, muß, damit sie im Sinnevon ]ink s nach rechts quantitativ verläuft, stets ein großer Über-schuß an Jodwasserstoff vorhanden sein.

Ausführung: Man bringt die salzsaure Lösung dos abge-wogenen Ferrisalzes in eine ca. 300 cem fassende Flasche mit ein-geschliffenem Stöpsel, neutralisiert den größten Teil der Saure durchNatronlauge und verdrängt die Luft durch Einleiten von Kohlendioxyd.JNnn setzt man ca. 5 g Jodkalium zu, verschließt die Flasche, schüttelt<mcl laßt dann 20 Minuten in der Kälte stehen. Hierauf titriert manüas abgeschiedene Jod mit >/ 1(l n. Natriumthiosulfatlösung. Sobaldcue Blaufärbung«) verschwunden ist, leitet man noch CO., ein, ver-schließt und beobachtet, ob nach einigen Minuten eine Nachbläunngstattfindet. Zeigt sieh eine solche, so entfärbt man durch weiterenAusatz von Thiosulfatlösung, versehließt die Flasche und beobachtetvon neuem, ob die Blaufärbung zurückkehrt. Wenn dies der Fall ist,so enthält die Lösung zu wenig Jodkalium. Man wiederholt denVersuch unter Anwendung von 1 2 g mehr von diesem Salze. Beigenügend Jodkalium und nur wenig freier Salzsäure ist die Reaktionbei gewöhnlicher Temperatur nach 20 Minuten sicher fertig. Re-sultate sehr gut.

19. Bestimmung" des Kupfers nach de Haen ^-Low. 4 )

1000 cem »/, n. Jodlösung = 1 Cu = 6-357 g Kupfer.J r mzip: Vorsetzt man eine Cuprisalzlösung mit einem Über-schuß von Jodkalium, so wird nach der Gleichung:

2 Cu80 4 + 4 KJ = Cu, J 2 -f 2 K.,S0 4 -f J,das Kupfer als anlösliches Cuprojodid gefällt,'') während je 1 Atomupter 1 Atom Jod in Freiheit setzt, das mittels Natriumthiosulfat-lösung gemessen wird.

^ Diese Methode, welche man in Amerika in allen Kupfer-wtten werken verwendet, liefert bei Einhaltung gewisser Bedingungen

2 *? a - < Ch. u. Pharm. 105, S. 53.

) Man setzt immer Stärke hinzu.

4 Aan - d - Ch. u. Ph. !)l (1854), S. 237.

{ r- n L ° w ' Tochnical Methods of ore analysis, 1905, S. 77.Ist nar esenwart von vi el Kupfer scheidet sich Cu 2 J, zum Teil aus.

klar II -T?" 1 ^ Kupfer vorhanden, so kann es vorkommen, daß die Lösung ganz

leibt, weil das Co,J, in Jodkalium beträchtlich löslich ist.