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anzuwenden. Lunge findet hierin keinen Vorteil gegenüber derAnwendung von Soda. l )
2. Mit Oxalsäure.
Eine wirklich reine 1 / 10 n. Oxalsäure (vgl. S. 460) eignet sicl>ganz vortrefflich zur Titerstellung der Permanganatlösung. Manpipettiert 25 ccm derselben in ein Becherglas ab, verdünnt mit Wasservon 70° auf ca. 200 ccm, fügt 10 ccm verdünnte Schwefelsäure (1 : 4)hinzu und läßt die Permanganatlösung, aus einer Bürette mit Glas-hahn, unter beständigem Umrühren zufließen. Anfangs bleibt dieLösung mehrere Sekunden rot, dann wird sie farblos und vonnun an wird jeder Tropfen i'crmanganat rasch entfärbt. Die roteFarbe bleibt bestehen, sobald alle Oxalsäure oxydiert ist.
2 KMn0 4 -f 5 C 2 0 4 H s -f 3 H 2 S0 4 = K 2 S0 4 + 2 MnS0 4 +_j_ io C0 2 + 8 H 2 0.
Da zur Oxydation von 1 G.-Mol. Oxalsäure nach der Gleichung:
COOK
| _|_ o = 2 C0 2 + H 2 0
COOH1 G.-At. Sauerstoff erforderlich ist und 1 / 1 / 10 n. Oxalsäure 1 / 20G.-Mol. Oxalsäure enthält, so entsprechen 1000 ccm 1 j 10 Oxalsäure1 I 20 G.-At. Sauerstoff = 0*8 g und 1 ccm 1 / l0 n. Oxalsäure= 0'0008 g Sauerstoff. Hat man zur Oxydation von 25 ccm1 j 10 n. Oxalsäure 24-3 ccm Permanganatlösung vorbraucht, so ent-sprechen diese 24-3 ccm = 25 . 0-0008 g = 0-0200 g Sauerstoff
oder 1 ccm der Permanganatlösung = = 0-00082304 g O.
Anstatt den Titer der Permanganatlösung in Sauerstoff aus-zudrücken, drückte man ihn früher allgemein in Eisen aus.Folgende Überlegung lehrt, wie dies geschehen muß.Aus der Oxydationsgleichung:
2 FeO -f- O = Fe 2 0 3
geht hervor, daß 1 G.-At. Sauerstoff 2 G.-At. Eisen anzeigen,folglich zeigt V ä G.-At. Sauerstoff (= 1 H = 10000 ccm 7 10 n - 0xal "säure) 1 G.-At. Eisen an und somit zeigen 25 ccm 1 / i0 n. Oxalsäure= 24-3 ccm Permanganat = 25 . 0-005585 = 0-13963 g Fe an, oder
0-139631 ccm der Permanganatlösung = ———-— = 0-005746 g Fe.
Bemerkung: Gegen die Anwendung einer ^io n - Oxalsäurezur Titerstellung wurde eingewendet, der Titer der Oxalsäure halte
') Loc. cit.