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eine Veränderung (FeÜ geht in Fe 2 0 3 , PbS in PbS0 4 über etc.).In diesen Fällen verfährt man am sichersten nach Jan nasch, in-dem man die Substanz mit Bleioxyd erhitzt und das Wasser überein erhitztes Gemisch von gleichen Teilen Bleioxyd und Bleiperoxydleitet, dann in einem gewogenen Chlorcalcinmrohr auffängt und wägt(vgl. S. 400).
Gibt die Substanz außer Wasser nur Kohlendioxydab, so läßt sich ersteres sehr genau nach der Methode von B r u s h-Penfield 1 ) bestimmen. Man bringt die Substanz mittels eineslangen Trichterrohres in die Kugel, die man am Ende eines engen-Röhrchens von schwerschmelzbarem Glase bläst, und versieht dieRöhre, etwa 2— 3 ccm von der Endkugel, mit einer zweiten Kugel.Nachdem mau das offene Ende des Rohres mittels eines kurzenGummischlauches mit einer kurzen kapillar ausgezogenen Glasröhreverbunden hat, erhitzt man die Substanz mit der Flamme einesguten Teclubrenners. Das Wasser wird ausgetrieben und kondensiertsich in dem kälteren Teile der Röhre, die man der Sicherheit halbermit nassem Fließpapier umwickelt. Sobald kein Wasser mehr aus-getrieben wird, erhitzt man die Köhre etwas vor der Endkugel zumWeichwerden und zieht die Kugel ab. Das vordere Rohrstück ent-hält das Wasser und noch C0 2 , welch letzteres vor dem Wägenentfernt werden muß. Man neigt zu diesem Zwecke die Köhrenach Entfernung des vorgeschobenen Kapillarrohres mit der Öffnungum 40° nach unten. Das schwere Kohlendioxyd fließt langsam ab.Zuerst nimmt das Gewicht des Rohres rapid ab, um nach drei-stündigem Stehen fast konstant zu werden. Der Gewichtsverlustbeträgt von nun an 0-0003 g pro Stunde. Hat der Versuch dreiStunden gedauert, so muß man zu dem Gewichte des Wassers noch3 .0-0003 = 0-0009 ;/ hinzufügen, um das richtige Gewicht desWassers zu erhalten. Waren größere Mengen von Karbonaten vor-handen, so führt das fortgehende Kohlendioxyd Wasserdampf mit,wofür ebenfalls eine Korrektion angebracht werden muß. 1 g C0 2vom mittleren Drucke (760 mm) und der mittleren Temperatur(20" C) führt jedesmal 0-0096*/ Wasserdampf mit fort. Ist alsodie Menge des Cü 2 bekannt, so hat man nur dessen Gewicht mitO'0O96 zu multiplizieren und das Produkt der gefundenen Wasser-menge hinzuzuzählen.
Bestimmung des Siliciums.Vgl. Stahlanalyse, Seite 364.Bestimmung von Silicium neben Kieselsäure.Vgl. M. Phillips, Zeitschr. f. angew. Ch. 14 (1905), S.1969). — Ch. Zentralbl. 1900, L, 8. 282.
») Amer. Journ. Sei. [3] XLVIII., S. 31, 189-t, und Zeitschr. f. anorg.Ch., 7, S, 22, 1894.