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Teclubrenner geschmolzen. Nach dem Erkalten laugt man dieSchmelze mit Wasser aus, säuert mit Salzsäure an, 1 ) verdampft ineiner Porzellanschale zur staubigen Trockene, befeuchtet mit konzen-trierter Salzsäure, nimmt mit Wasser auf, filtriert die Kieselsäure ab,glüht, wägt und prüft durch Abrauchen mit Schwefelsäure und Fluß-säure auf Reinheit (nach Seite 402). Das Filtrat der Kieselsäurewird hierauf beiß mit Scbwefelwasserstoff gesättigt und der Nieder-schlag von Schwefel und Platinsulfid (vom Tiegel herrührend) ab-filtriert. Das Filtrat bringt man in einen Erlenmeyerkolben, fügt10 cctu Salmiaklösung binzu, dann kohlensäurefreies Ammoniak biszur schwach alkalischen Reaktion und schließlich etwas frisch be-reitetes farbloses Ammonsulfid, verkorkt und läßt über Nacht stehen,filtriert, wäscht zweimal mit Wasser, dem man einige TropfenSchwefelammonium zugesetzt bat, löst in Salzsäure auf und wieder-liolt die Fällung mit Schwefelammonium. Aus dem Filtrat wirdnach dem Eindampfen und Verjagen der Ainmonsalze das Calciumund Magnesium nach Seite 66 bestimmt.
Den Schwefelammoniumniederschlag löst man in verdünnter Salz-säure, filtriert von etwa ungelöst bleibendem Nickel- und Kobalt-sulfid ab, trocknet, glüht im I 'orzellantiegel bei Luftzutritt, dann imWasserstoffstrome und wägt als Metall. Eine Trennung des Nickelsund Kobalts auszuführen, lohnt sich wegen der sehr geringen Mengenicht. Das Filtrat vom Nickel und Kobaltsulfid wird zunächst durchKochen von Schwefelwasserstoff' befreit, dann durcli Eindampfen mitKaliumchlorat und Salzsäure oxydiert und Eisen, Aluminium undChrom von etwa vorhandenem Mangan nach der Baryumkarbonat-methode (S. 125) und voneinander nach Seite 92 und 97 getrenntund bestimmt. Im Filtrat des Baryumkarbonatniederschlages wirddas Mangan nach Seite 103 b vom Baryum getrennt und schließlichals Sulfid oder Sulfat (vgl. S. 101) bestimmt.
Bemerkung: Handelt es sich nur um die Bestimmung desChroms, so verfahrt man am besten auf maßanalytischem Wege(vgl. Kapitel II).
Die Bestimmung des Thoriums im Monazit nach E. Benz. 8 )
Der Monazit ist ein Phosphat der seltenen Erden | l'0 4 (Ce,La, Di, Tb)|. Er kommt in dem sogenannten Monazitsand vor.vermengt mit Quarz, Rutil, Zirkon, Tantalaten etc. und bildet gegen-wärtig fast das ausschließliche Rohmaterial zur Gewinnung des Thorinm-oxyds (Auersche GrlUhmasse).
') Sollte bei der Behandlung mit Salzsäure ein dunkler Rückstand vonnicht aufgeschlossenem Mineral bleiben, so wird er abfiltriert und wiederummit Soda geschmolzen.
2 ) Zeitschr. f. angew. Ch. (1902) XV., S. 297.