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2 (1911) Quantitative Analyse
Entstehung
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in Chloride (<JJ und bestimmt in einer zweiten Portion das Jod nach(Seite 273) als Palladiumjodür (t).

Multipliziert man t mit 1*3025, so erhält man die dem Jodentsprechende Silberjodidmenge (p).

Zieht man p von P ab, so erhält man die Summe des Brom-silbers -j- Chlorsilber (P p).

Multipliziert man ferner t mit 0*7951, so erhält mau die demJod entsprechende Silberchloridmenge (q), welche von (^ abgezogendie Menge Chlorsiiber ergibt ((^ q), die durch Behandlung desGemisches (P p) entstehen würde.

Bezeichnet man daher das Chlorsilber mit x und das Bromsilbermit y, so hat man:

AgCl AgBr

x -f y =(P-p)x + my = (CJ - q) (AgCl)

woraus folgt nach Seite 277:

17

1 -m K P

P) - (Q - q)]

y = 4-2240 [(P p) (Q - q)] = Bromsilberx == (P p) y = Chlorsilber.

Anstatt das Jod als PdJ g zu bestimmen, kann man auch ineiner Probe die Summe der Silbersalze ermitteln und nach demWägen in Chloride verwandeln. Aus einer zweiten Probe entferntman das Jod nach Gooch (S. 273 b) durch Behandeln mit sal-petriger Säure, bestimmt im Rückstand die Summe des Bromsilbers-f- Chlorsilbers und verwandelt nachher in Chlorsilber. Die Berech-nung ergibt sich aus dem Vorhergehenden.

Zur Bestimmung von Brom und Jod auf maßaualytischemWege vergleiche II. Teil, Jodometrie.

Cyanwasserstoffsäure = HCN; Mol.-Gew. = 27018.

Bestimmungs formen: Cyansilber (AgCN) und Metal-lisches Silber (Aj>).

Freie Cyanwasserstoffsäure sowie Cyanverbiudungen der Alkalienund alkalischen Erden werden durch Silbernitrat quantitativ unterAbschoidung von unlöslichem Cyansilber zersetzt.

Handelt es sich um die gravimetrische Bestimmung des Cyansin einer wässerigen Lösung von Cyanwasserstoffsäure oder einesAlkalicyanids, so versetzt man die Lösung in der Kälte mit einemÜberschuß an Silbernitrat, rührt um, fügt sehr wenig verdünnteSalpetersäure hinzu, läßt absitzen, filtriert durch ein gewogenesFilter, wäscht mit Wasser, trocknet bei 100° und wägt. Zur Kon-trolle bringt man das Cyansilber in einen gewogenen Porzellantiegel,