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2 (1911) Quantitative Analyse
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von SO und hat infolgedessen ein etwas bläuliches Aussehen.Die Resultate sind aber nichtsdestoweniger ganz vorzüglich.

b) Abscheidung des Molybdäntrisulfids aus alkalischer Lösung.

Man versetzt die Molybdänlösung mit Ammoniak und leitetSchwofelwasserstoff ein, bis die Lösung eine lebhaft rote Farbe zeigt,säuert dann mit verdünnter Schwefelsäure an und verfährt mit demNiederschlage wie sub a angegeben.

Trennung des Molybdäns von den Alkalien

kann geschehen durch Fällung als Mercuromolybdat nach Seite 238oder als Sulfid nach Seite 239 a.

Trennung des Molybdäns von den alkalischen Erden.

Man schmilzt mit Natriumkarbonat, extrahiert mit Wasser undfiltriert. Die Lösung enthält alles Molybdän als Alkalimolybdat,während die alkalischen Erden als Karbonate ungelöst zurückbleiben.Aus der Lösung des Alkalimolybdats wird das Molybdän, wie obenangegeben abgeschieden.

Trennung des Molybdäns von den Metallen der Schwefel-ainmoniumgrappe.

Man fällt das Molybdän als Sulfid am besten aus der schwefel-sauren Lösung durch Behandeln mit Schwefelwasserstoff unter Druck(vgl. S. 239 a). Enthält die Lösung Titan, so ist es besser, siemit Ammoniak und Ammonsulfid zu versetzen, wodurch die Metalleder III. Gruppe gefällt werden, während das Molybdän als Sulfosalzin Lösung geht. Aus dieser Lösung scheidet man das Molybdänwie oben sub 6 als Sulfid ab.

Trennung des Molybdäns von den Metallen der IL Gruppe.

a) Von Blei, Kupfer, Cadinium und Wismut.

Man vorsetzt die Lösung mit Natronlauge und hierauf mitNatriumsulfid, digeriert einige Zeit in einer verschlossenen Flascheund filtriert. Das Molybdän geht als Sulfosalz in Lösung, währenddie übrigen Metalle als Sulfide ungelöst zurückbleiben. Die Molybdänenthaltende Lösung säuert man mit verdünnter Schwefelsäure anund erhitzt in einer Druckflasche, bis der Niederschlag sich abge-setzt hat und die überstehende Lösung farblos erscheint. Nun läßtman erkalten, filtriert und führt das Molybdänsulfid nach Seite 239in Molybdäntrioxyd über.