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Gewicht im Ölbad und trockenen Luftstrom (vgl. S. 28) bei130° getrocknet.
Von der so getrockneten Substanz wägt man auf ein tariertesUhrglas ca. 0'5 g ab, bringt diese in eine ca. 300 cem fassende Por-zollanschale, übergießt mit 10 cem konzentrierter Salzsäure, fügt 5 cemAlkohol hinzu, bedeckt mit oinom Uhrglas und erwärmt im Wasser-bad, bis die Lösung rein smaragdgrün erscheint. Hierauf spült mandas Uhrglas mit destilliertem Wasser in die Schale ab und verdampftzur Trockene. Nun fügt man 2 cem konzentrierte Salzsäure und200 cem Wasser hinzu, erhitzt zum Sieden und fällt mit möglichstwenig überschüssigem Ammoniak, filtriert und wäscht mit heißemWasser, bis 1 cem des Filtrats, auf einem Platintiegeldeckel ver-dunstet, keinen Rückstand hinterläßt. Entsteht ein Rückstand, soist dieser jedesmal in Wasser zu lösen und die Lösung dem Filtratzuzusetzen. Das erhaltene Filtrat wird nun, wie oben geschildert,zur Trockene verdampft, J ) das Ammonchlorid verjagt und das zurück-bleibende Chlorkalium gewogen.
Wenn a die angewandte Menge Kaliumbichromat bedeutet undP das Gewicht des gefundenen Chlorkaliums, so berechnet man denKaliumgehalt dos Kaliumbichromats wie folgt:
KCl: K = p : s
74-56: 39-10 = p:s
39-10
(!ramm Kalium in ay Substanz
100 :x
s = .1)
74-56^und in Prozenten :
39-10a: 74-56'
100-39-10 p— 74-56 • a — /o
■Man gewöhne sich daran, jede Bestimmung so oft auszuführen,öl 8 man zwei gut stimmende Resultate erhält, und nehme dasMittel hievon. Nach dieser Methode fallen die Resultate um eingeringes unter dem theoretischen Wert aus, sollten aber nicht mehrals ()'15°/ 0 darunter sein und untereinander um höchstens 0 - l°/ 0uirterioren. Größere Differenzen müßten als nicht gut stimmend be-zeichnet werden.
2. Bestimmung des Kaliums als Kaliunisulfat.
Diese Art der Bestimmung wählt man, wenn das Kalium inde r Lösung bereits als Sulfat vorliegt oder in einer solchen Form,
.... ) Häutig scheidet sieh beim Verdampfen ein wenig- Cr(()ll\., aus, dasabnitriert werden muß.