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Man füllt das Filter bis zum obersten Band mit der Wasch-nüssigkeit und läßt n-mal bis zum letzten Tropfen abfließen, bis nurDoc Tö°o m 9 ^ es zu entfernenden Körpers, oder besser noch weniger,zurückbleibt.
Es fließen jedesmal 9 ccm ab und 1 can bleibt zurück; wirhaben daher:
Entfernt nach dem1,en Mal O-l.-Ay2 leu Mal O-l.&.&g3'- Mal 0-l.^(A)V
Es bleiben zurück nach deml ten Mal O-l.^a2 ten Mal 0-1.^:^3*- Mal 0-l. T V( T V) 2 ?
n ten Mal
o-i.tV(tV) d ~ x
■IHTV " ten Mal 0'1.M-Äs) n ~ 1 9
Wir haben also entfernt nach n-maligem Auswaschen dieSumme der abnehmenden geometrischen Reihe, wovon das Anfangs-glied = 0-l. T 9 <p der konstante Faktor = y\ ist.Setzen wir n = 4, so ist die Summe :
X-
o-i-tVCtV) 4 -!]
i
Tu
= 0-09999 <?
Nach viermaligem Auswaschen hätten wir 0*09999 y des ver-unreinigenden Körpers entfernt. Da nach der Annabme Ursprunglieh 0'1 g vorhanden war, so bleibt im Niederschlag zurück=== 0 - 0000l c/, also eine unwägbare Menge.
Wir würden daher erst nach viermaligem Auswaschen damitbeginnen, das nun folgende Waschwasser qualitativ auf den zu ent-fernenden Körper zu prüfen.
Häufig wird das Aus-waschen nach viermaligemAufgießen der Waschflüssig-keit beendet sein, oft abermuß m an weit häufiger,J a sogar 10—20mal, aus-waschen, bis der Zweckerreicht ist. Es wird diesim nachfolgenden bei jedemeinzelnen Fall angegebenWerden.
Nun zu dem zweiten^ unkt. Wie bewirkt man,daß ,} er Niederschlag mit
Fig. 4.
einem Minimum der Waschflüssigkoit gewaschen werde. Da wirBach, obiger Betrachtung jeden Niederschlag mindestens viermalWaschen müssen und man dabei das Filter ganz anfüllen muß,
Treadwell, Analytische Chemie. II. 5. Aufl. 2