Na, SO,
2NaCl
1-2151 =m
und
nun ist:
K 2 SQ 42KC1
m — n = 0-0465
mx -j- ny :
aP
= 1-1686 =n
und
in — n m n
Setzen wir obige Worte für m und n in die Gleichung ein, soerhalten wir:
x = 21-5054 . p — 25-1312 . a
Hier sind die Koeffizienten sehr groß, so daßjeder Fohler sich bei der Ausrechnung ungebeuervervielfacht, so sehr, daß es unmöglich st, annäherndrichtige Zahlen zu erhalten, au sgen o m m e n wenn so-wohl Chlornatrium als Chlorkalium in ungefährgleicher Menge in dem Gemisch vorhanden sind.
Belege:
Bei ungefähr gleicher Menge beider Salze wurde gefunden :
99-64°/ 0 des vorhandenen Chlornatriums,
100-76% des vorhandenen Chlorkaliums.
Bei viel ChJornatrium und wenig Chlorkaüora wurde ge-funden :
a) 95'0°/() des vorhandenen Chlornatriums,148'0 Ü / 0 des vorhandenen Chlorkaliums.
b) 90-8°/o ( l es vorhandenen Chlornatriums,129 , 9°/ 0 des vorhandenen Chlorkaliums.
Also ganz Unbrauchbare Zahlen!
Bei der direkten Analyse üben die kleinen unvermeidlichen•t ehler einen viel geringeren Einfluß auf das Resultat aus, so daßdie direkte Bestimmung immer vorzuziehen ist.
Nur in Fällen, für welche eine direkte Methodenicht bekannt ist, nehme man seine Zuflucht zu derindirekten Analyse!
Operationen.
Die Hauptoperationen bei der gravimetrischen Analyse sinddas Wägen, Filtrieren, Auswaschen, Trocknen undVer-brennen der Niederschläge.