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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen sowie des Deutschen Arzneibuches und anderer Pharmakopöen namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
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Elemente u. Verbindungen der Kohlenstoffgruppe. 227

Z)««A m( R Phei i Kohlenst( >ft Vork. Nur unrein als fossile Kohle.Kohlen«* w D C ^ Verkohlen von reinem Zucker, worauf der so erhaltenegekocht wf l 5 - 11 ntfemm g der Mineralstoffe mit H 2 S0 4 u. hierauf mit HF?,„ , Wl ' d > zuletzt wird er im Chlorstrom zur Entfernung des stets vor-öandenen H geglüht, gewaschen u. getrocknet.

0 . f .. . Unre J» durch Erhitzen vieler C-Verb. bei Luftabschluß, wobei3 ormige C-Verb. usw. entstehen, u. ein Teil des C, gemengt mit etwavoriiandenen anorg. Bestandteilen, als Ruß usw. zurückbleibt.

.. ■ "• wird bei der Darst. des Leuchtgases dieses zum Teil durch dieg unenden Retortenwände zersetzt u. sein C setzt sich an ihnen als dichteamorphe Schicht ab, (fälschlich Retortengraphit genannt), die nament-lK ' 11 zur Daist, von Elektroden u. Stiften für Bogenlampen dient.

algerisch. Je nach Reinheit bildet er schwarze, lockere Pulver odergraue bis schwarze Massen, vom spez. Gew. 1,5 bis 2,3, die je nach ihrerWichtigkeit Elekt. u. Wärme mehr oder minder gut leiten.

Er ist geruch- u. geschmacklos, nur lösl. in schmelzenden Metallen,U; iiH<mtlich in schmelz. Eisen; über 4000° zeigt er beginnendes SchmelzenNowic gleichzeitiges Verdampfen u. sein Dampf verdichtet sich als Graphit.

Bei gew. Temp. ist er unveränderlich, von 300° an kann er unter Licht-u - Wärmeentw. zu Kohlenoxyd oder Kohlendioxyd verbrennen, wobeianorg. Beimengungen als Asche zurückbleiben.

Glühend entzieht er den meisten Oxyden ihren 0, u. zersetzt auch W.,er ist also bei höherer Temp. ein kräftiges Reduktionsmittel;starke Oxydationsmittel können ihn anderseits zu fester Mellithsäure,( 'i2'C 0 O l2 , bzw. Oxalsäure, C,H,0 4 , oxydieren (s. Graphit), konz. HjS0 4z » CO a (s. S. 173, a ).

Poröser oder feingepulverter C verdichtet auf sich Gase u.scheidet Farbstoffe, Bitterstoffe, Alkaloide und viele Metall-salze aus deren Lös. auf sich ab (s. Adsorption S. 74).

KolloiderC findet als Tareolid n. Karboraffin Anw. in der Med. u.Technik (S. 226).

Trotzdem der C über 1.80 000 Verb, bildet, die zu einer gesondertenBetrachtung derselben als organ. Verb, zwingen, bildet er direkt nur einfachzusammengesetzte Verb, in verhältnismäßig geringer Anzahl.

Mit H vereinigt er sich direkt bei sehr hoher Temp. nur zu Aeetylen1 VH,, Methan CH 4 , Äthan C 2 H 8 , trotzdem ist die Zahl der indirektei 'haltenen K.W. eine äußerst große; alle Verb, des Kohlenstoffs(außer CO) lassen sich als K. W. betrachten, deren H-Atome ganz oderteilweise durch andere Atome oder durch Atomgruppen vertreten sind (s.°rg. Chemie).

Mit Halogenen entstehen nur indirekt, durch die Einw. der Halogeneauf die K. W., zahlreiche Verb. (s. org. Chemie), mit Fluor vereinigt er sichwaion bei gew . Tomp zu gasförmigem Fluorkohlenstoff, CF 4 .CO n * ^' ^ e ' T e vereinigt er sich bei Rotglut zu flucht. Verb. z. B.C-rei h ^ 2 ' *^ e Verbrennung von in Luft oder 0 feinverteiltem C u.- \t " Vei b - ( z ; B - von Mehlstaub) kann imter Explosion erfolgen.11 1 Stickstoff vereinigt er sich direkt zu Dicyan NCTCN, von

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