Herba Serpylli. — Herba Thymi.
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Der immer grüne Strauch wächst im südlichen Europa wild, beiUns in den Gärten. Muss sorgfältig aufbewahrt werden.
Man sammelt im April die Spitzen der Aeste mit don Blättern. Nur sehrgut getrocknete Blätter behalten Farbe und Geruch. Da die Pflanze viel äthe-risches Oel enthält, so soll man die Blätter nicht zerbrechen, weil dadurch Oxy-dation desselben begünstigt wird. Man trocknet die Zweige vollständig , reibtdie Blätter leicht ab und bringt sie in Blechkasten.
Dioecia Monadelpliia, Cl. XXTI. Ord. 13.
Herba Serpylli £luenMh - aut. gfelMümmeKraut.
Thymus Serpyllum Limi. Labiatae.
Das blühende Kraut mit liegendem Stengel. gegenständigen,kurzgestielten, eiförmigen und ovalen, stumpfen, an der Basis Be-wimperten Blättern, kopfförmigen Blumen, mehr oder wenigert'üthlichen. zuweilen weissen Blumen von gewürzhaftem Gerüche.Ein in Deutschland häufiger kleiner Strauch, dessen Kraut in denMonaten Juni und Juli zu sammeln ist. Eine Abart oder Art des-selben (Thymus exserens Ehrhardt) mit lanzett-linienförmigen Blät-tern ist in sandigen Gegenden von Deutschland sehr häufig und vondenselben Kräften.
Das Quendelkraut inachte früher einen Bestandteil der Species aromalicue;l| Js, ist aber in der neuen Formel ausgelassen, so dass es nur noch in der Ai/naJoetida antihystericae eine sehwache Anwendung in der Pharmacopoe findet. DerQuendel oder wilde Thymian isl ein auf Triften und in trockenen Wäldern sehrgemeines Strauchgewächs, Die kleinen , niederliegenden ■ sehr ästigen Stengelbilden oft grosse Basen. Man unterscheidet zwei Spielarten: 1) Thymus Ser-PyUum sUncslrc. Der Blüthenstaud ist mehr kopfförmig, die Blumenkrone viellänger als der Kelch, die Staubgel ässe sind IVuchtbar und zwei derselben ragenüber dir Blumenkrone hinaus. 2) Thymus Serpyllum purrißmum von Necs v.Bsenbeok dem Jüngern aufgestellt. Der Blüthenstand ist mehr ähreni'örmig,die Blumenkrone kaum länger als der Kelch, die Staubgelasse sind in der Blu-menrohre eingeschlossen oder fehlen ganz. Das Kraut ist sehr aromatisch undverliert seinen Geruch durch das Trocknen nicht.
Didynamia Gymnospermia, Cl. XIV. Ord. l.
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Herba Thymi. $i)t)miattfrattt.
Thymus vulgaris Uhu. Labiatae.
Das blühende Kraut mit aufrechtem, ästigem Stengel, gegen-s*iUHlirr ( . ni eiförmigen und länglichen, tun Rande zurückgeschlagenen,piniktirten, oberhalb etwas rauhhaarigen, unterhalb wcisslich-filzigen
Mohr, Commont.ir 29