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1 (1854)
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Acetum scilliticuni. — Acidum aceticum.

Guibourt nimmt das Verhältnis* der Himbeeren zum Essig gerade um-gekehrt, nämlich zwei Theile Himbeeren und einen Theil Essig.

Acetum scilliticuni. 9J?eei^miebetefftfj.

Nimm: Meerzwiebel zwei Unzen,schneide sie klein und lasse sie kalt mit

zwanzig Unzen rohen Essigsausziehen.

Nach gelindem Auspressen fikrire und bewahre die Flüssig-keit in gut geschlossenen Flaschen.

Er muss klar und gelb von Farbe sein.

Der Meerzwiebelessig ist dem Verderben unterworfen, indem er Bodensatzbildet, und darf deshalb nicht in zu grossen Quantitäten vorräthig bereitet wer-den. Wahrscheinlich Hesse sich auch der Mcerzwiebelessig nach der Appert-schen Methode, wie der Himbeeressig, haltbarer machen.

Acidum aceticum. @fftfjatfor)ol. (Sfjtgfänre. (Siöeftlg.

Nimm: Gepulvertes schwefelsaures Kali dreizehnUnzen,rohe concentrirte Schwefelsäure sieben undeine halbe Unze,mische sie und dampfe zur Trockne ein, schmelze sie dann mitstärkerem Feuer. Wenn die Masse erkaltet und gepulvert ist, somische hierzu vollkommen ausgetrocknetes

essigsaures Natron zwölf Unzen,die aus ungefähr zwanzig Unzen des krystallisirten Salzes durchgelinde Wärme bereitet worden sind.

Die Destillation geschehe aus dem Sandbade bei gelinderWärme und guter Abkühlung der Vorlage, bis sieben Unzenübergegangen sind, die in einem mit gläsernem Stopfen verschliess-baren Glase aufbewahrt werden sollen.

Sie müssen klar und tarblos sein, in der Kälte zu Krystallen anschieMen,

von brenzlicheni Gerüche und schwefliger Säure frei sein.Das specifische Gewicht betrugt l,0. r >8 bis 1,060. In 100 Theilen sind84 bis 85 Theile wasserfreier Essigsäure,

Diese Vorschrift ist so specieB, dass man darnach arbeiten kann. Alleindie zur Darstellung gewählte Methode ist nicht so leicht auszuführen und riebtzu verschiedenen Bemerkungen Veranlassung. Das Schmelzen des saurenschwefelsauren Kalis zu einer so trocknen Masse, dass sie siel) pulverisirenlässt, kann nur in einer Schale ans gutem Porcellan auf freiem Koldcnl'ciieroder in einem hessischen Tiegel geschehen. Im ersten Falle ist wegen derhohen Temperatur Gefahr, dass das Gef'äss Schaden nimmt: in einem hessi-schen Tiegel ist ein vollkommenes Austrocknen fast unmöglich, weil die. Masse

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