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Anleitung zur Darstellung und Prüfung chemischer und pharmaceutischer Präparate : ein auf eigene Erfahrungen gegründetes, insbesondere den Apothekern gewidmetes praktisches Hülfsbuch
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359
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Ferrum oxydulafuin carbonicum saccharatum. 359

Ferrum ojcudulatum carbonicum.

(Kohlensaures Eisenoxydul.)Formel: (FeO + C0 2 + HO) + x(Fc 2 0,), (H0) 3 .

Bereitung. Bereits in dem Artikel „Ferr. oxyd. hydrat." a.und d. ist die Darstellung des kohlensauren Eisenoxyduls ausfuhr-lich beschrieben worden. Eine Auflösung von schwefelsauremEisenoxydul wird nämlich in einem eisernen (oder bleiernen)Kessel zum Kochen erhitzt, nach und nach so lange mit koh-lensaurem Natron versetzt, als dadurch ein Aufbrausen ent-steht, der Niederschlag durch Dekantiren ausgewaschen, gepresstund in thierische Blasen eingeschlossen an der Luft getrocknet.Die vollkommen trockne Masse wird aus den Blasen unmittel-bar in Gläser gefüllt, welche man sogleich sorgfältig verschliesstund an einem kühlen Orte aufbewahrt. 13 Theile Eisenvitriolliefern gegen ^/ z Theile.

Vorgang. Auch in dieser Beziehung verweise ich auf dengenannten Artikel a. und d. Wegen der Begierde, womit dasPräparat Sauerstoff anzieht, muss das Ausleeren der Blasen untermöglichster Abhaltung der Luft geschehen.

Prüfung. Das gut bereitete kohlensaure Eisen ist ein grtin-lichweisses, geruch- und geschmackloses Pulver. In verschlos-senen Gefässen hält es sich unverändert, und bloss die oberstenLagen färben sich durch die Einwirkung des in der darüber stehen-den Luftschicht befindlichen Sauerstoffs nach und nach bräunlich.An offner Luft verliert, es bald alle seine Kohlensäure und ver-wandelt sich in Eisenoxydhydrat (s. Ferr. oxyd. hydrat. d.). InSalzsäure lost es sich unter starker Entwicklung von Kohlen-säure leicht und vollkommen auf. Kalk und Kupferoxyd ent-deckt man ebenso wie im Eisenoxydhydrat.

Ferrum oacydulatum carbonicumsaccharatum.

(Zuckerhaltiges, kohlensaures Eisenoxydul)Formel: (FeO + C0 2 + HO) -+- x(Fe 2 0.0 2 CHO) ;i ,

+ xC 12 H n O,i.Bereitung. Das auf die im vorigen Artikel angegebene Weise,durch Präcipitation des Eisenvitriols mit kohlensaurem Na-