Ferrum uxydulatum nigrum.
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Langsam erhitzt lässt es nach und nach alle seine Säure fahren,ohne zu schmelzen; erhitzt man aber rasch, so schmilzt es (of-fenbar durch die Trennung der Säure von der Base), und dieSäure verflüchtigt sich in dicken entzündlichen Dämpfen, erleidetaber dabei eine Zersetzung, denn die Dämpfe riechen fast garnicht nach Baldriansäure, sondern verbreiten den charakteristischenGeruch der Buttersäure = C 8 H 7 0 ;! . Von den Elementen der Bal-driansäure haben sich also 2 M.-G. Kohlenstoff und 2 M.-G. Was-serstoff getrennt, und zu 2 M.-G. ölbildendem Gase vereinigt.1 M.-G. C 10 H 9 0 3 = 1 M.-G. C 8 H 7 0 3 und 2 M.-G. CH.Im Rückstande bleibt reines Eisenoxyd. Gegen kaltes Wasserverhält es sich wie Lycopodium, d. h. es vermengt sich nichtdamit, wenn man es auch anhaltend damit zusammenreibt; erstin der Wärme wird es davon genetzt, und giebt dabei zugleicheine Portion Säure ab. Kocht mau es mit Wasser, so zerlegt essich vollständig in freie Säure und Eisenoxydhydrat, welche sichbeim Erkalten der Flüssigkeit nicht wieder vereinigen. In Salz-säure ist das Präparat leicht löslich; die verdünnte und nicht zuviel freie Salzsäure enthaltende Lösung wird von Kaliumeisen-cyanid nicht blau, das Eisenoxyd erleidet also ebensowenig, wiedurch die Essigsäure, durch die Baldriansäure eine theilweise Re-duction zu Oxydul. Entsteht eine blaue Trübung, so war in demangewandten Eisensalz schon Oxydul enthalten. Kommt es, ineinem Platinlöffel erhitzt, nicht in Fluss, sondern zersetzt sichruhig, so enthält es zu wenig Säure.
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ferrum o.eydniatum nigrum.
(Ferrum oxydulalo-oxydatum, Aethiops martialis. SchwarzesEisenoxydul, Eisenoxyduloxyd, Eisenmohr.)
Formel des auf nassem Wege bereiteten:(FeO + Fe ä 0 3 ) + HO.Formel des auf trocknem Wege bereiteten:(FeO + Fe 2 0 f ) + xFe -f- xC.
Bereitung, a) Auf nassem Wege. 16 Theile Eisenvi-triol verwandle man, wie im Artikel „Ferr. oxyd. hydr. f." be-schrieben worden, mit 16 Theilen Wasser, 3 Theilen conc.
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