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Hydrargyrum sulfuratum rubrum.
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Rückstand verbrennt; in Wasser, Spiritus, Salzsäure, Salpeter-säure und verdünnter kaustischer Kali- oder Natronlauge nicht,wohl aber in Königswasser, schon in der Kälte löslich ist; indieser Lösung erzeugen Barytsalze einen weissen Nieder-schlag von schwefelsaurem Baryt, überschüssiges Zinn-chlorür eine graue Fällung von metallischem Quecksilber.Spec. Gew. 8 — 8,1 (10,218? Franc).
Darf beim Schütteln mit Salpetersäure seine Farbe nichtverändern — Mennige würde dadurch braun werden —und muss beim nachherigen gelinden Erwärmen und Verdünnenmit Wasser ein farbloses Filtrat liefern, welches auf Zusatzvon Schwefelwasserstoff nicht schwarz wird, also von chrom-sauren Salzen, Blei, Kupfer etc. frei ist; vor Zusatz desSchwefelwasserstoffs ist es gut, die freie Säure zum grös-seren Theil durch Verdunstung oder durch Abstumpfenmit Ammoniak zu beseitigen. Mit Wasser und kaustischerKali- oder Natronlösung ßeissig geschüttelt und erwärmt, mussder Zinnober ein farbloses Filtrat geben, welches durch über-schüssige Salzsäure nicht verändert wird, also kein Schwe-felantimon, etwa aus dem sog. Antimonzinnober, einerzinnoberrothen Verbindung von Sb0 3 -J-2SbS 3 , herrührend,oder Schwefelarsen (S. 80, 81) abscheidet, aber auf Zusatzvon Bleizucker einen weissen Niederschlag giebt, der natürlichin überschüssigem Alkali löslich ist. Wahrscheinlich istdiese letzte Bestimmung der Germ, so zu verstehen, dassBleizucker durch die alkalische Flüssigkeit nicht ge-schwärzt werden soll, was der Fall sein würde, wennsie aus dem Zinnober eine Schwefelverbindung gelösthätte. Läge etwa eine, sehr gefährliche, Verwechselungmit ftuecksilberjodid vor, so würde durch Digestion mitAetzkali eine Zerlegung in Quecksilberoxyd und Jodkaliumstattfinden, und das farblose Filtrat würde Bleizucker-lösung durch Bildung von Jodblei gelb, und nach Zusatzvon Chlorwasser Chloroform violett färben (S. 42).
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